HR-Lexikon · Recruiting-Fachbegriffe

Time-to-Hire REC

Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

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Abschnitt 01

Definition

Time-to-Hire REC ist eine Recruiting-Kennzahl, die die Zeitspanne vom offiziellen Start der Kandidatensuche bis zur verbindlichen Zusage an den Bewerber misst. Anders als die allgemeine Time-to-Hire fokussiert sie speziell auf den Recruiting-Prozess und hilft, dessen Effizienz zu beurteilen.

Abschnitt 02

Warum ist Time-to-Hire REC wichtig für dich als Arbeitgeber?

Die Time-to-Hire REC zeigt dir, wie schnell dein Recruiting-Team offene Stellen besetzen kann. Gerade in wettbewerbsintensiven Branchen entscheidet oft die Schnelligkeit, ob du die passenden Talente gewinnst oder an die Konkurrenz verlierst. Eine kurze Time-to-Hire REC reduziert zudem Vakanzen, minimiert Produktivitätsverluste und senkt Kosten, die durch lange unbesetzte Stellen entstehen.

Für dich als Geschäftsführer oder HR-Verantwortlicher ist diese Kennzahl ein klarer Indikator, wo du im Recruiting Prozess optimieren kannst – etwa bei der Stellenausschreibung, Interviewplanung oder Entscheidungsfindung.

Aus der Praxis

So funktioniert Time-to-Hire REC in der Praxis

  1. Startpunkt definieren: Der Beginn wird meist mit dem Tag der Veröffentlichung der Stellenausschreibung oder dem offiziellen Auftrag zur Kandidatensuche festgelegt.
  2. Endpunkt bestimmen: Das Ende ist der Tag, an dem der Kandidat die Zusage erhält – also das verbindliche Jobangebot.
  3. Dauer messen: Die Differenz zwischen Start- und Enddatum ergibt die Time-to-Hire REC in Tagen.
  4. Regelmäßig analysieren: Vergleiche die Time-to-Hire REC über verschiedene Stellen und Recruiting-Kanäle, um Engpässe zu erkennen.
  5. Optimieren: Nutze die Erkenntnisse für schnellere Entscheidungsprozesse, bessere Vorauswahl oder effizientere Kommunikation mit Kandidaten.
Abschnitt 04

Vorteile der Time-to-Hire REC für deinen Recruiting-Erfolg

Schnellere Besetzung

Du erkennst, wo der Prozess stockt und kannst gezielt handeln.

Kosteneinsparungen

Kürzere Vakanzen bedeuten weniger Umsatzeinbußen und geringere Personalkosten für Überstunden oder Interimslösungen.

Bessere Kandidatenerfahrung

Schnelle Rückmeldungen und zügige Entscheidungen verbessern dein Arbeitgeberimage.

Transparenz

Du kannst Recruiting-Partner oder interne Prozesse objektiv beurteilen und steuern.

Abschnitt 05

Typische Fehler bei der Nutzung von Time-to-Hire REC

Ungenaue Start- oder Endpunkte

Manche zählen die Zeit ab Bewerbungseingang, andere ab Stellenausschreibung – das verzerrt die Vergleichbarkeit.

Vernachlässigung der Qualität

Eine sehr kurze Time-to-Hire ist gut, aber nicht auf Kosten der Kandidatenqualität.

Keine Segmentierung

Time-to-Hire REC für verschiedene Positionen oder Kanäle nicht getrennt auswerten – dadurch gehen Optimierungspotenziale verloren.

Fehlende Prozessanpassung

Kennzahl messen, aber keine Maßnahmen daraus ableiten.

Quick-Tipps für deine Time-to-Hire REC

  • Definiere klare Messpunkte (Start & Ende) für alle Stellen einheitlich.
  • Nutze digitale Tools, um Bewerbungs- und Kommunikationsprozesse zu beschleunigen.
  • Plane Interviews frühzeitig und bündle Termine, um Wartezeiten zu minimieren.
  • Kommuniziere transparent mit Kandidaten – schnelle Feedbacks sind ein Muss.
  • Analysiere regelmäßig deine Time-to-Hire-Statistiken und optimiere gezielt einzelne Prozessschritte.
Abschnitt 06

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