Time-to-Fill REC
Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

Welche Unternehmen uns vertrauen
























Definition
Time-to-Fill REC ist eine Kennzahl im Recruiting, die misst, wie lange es dauert, eine offene Stelle vom Start der Suche bis zur Besetzung mit einem geeigneten Kandidaten zu schließen. Dabei wird die Anzahl der Tage gezählt, die zwischen der Ausschreibung der Position und dem Vertragsabschluss liegen.
Warum ist Time-to-Fill REC wichtig für Arbeitgeber?
Die Time-to-Fill REC zeigt dir, wie effizient dein Recruiting-Prozess läuft. Eine zu lange Time-to-Fill kann bedeuten, dass wichtige Aufgaben unbesetzt bleiben, Projekte verzögert werden oder dein Unternehmen für Talente weniger attraktiv wirkt. Gleichzeitig hilft die Kennzahl, Engpässe im Einstellungsvorgang zu erkennen und gezielt zu optimieren. Für kleine und mittlere Unternehmen ist das besonders bedeutsam, weil offene Stellen direkt den Geschäftserfolg beeinflussen.
So funktioniert Time-to-Fill REC in der Praxis
- Startpunkt festlegen: Der Tag, an dem die Stelle offiziell ausgeschrieben oder intern freigegeben wird.
- Endpunkt erfassen: Der Tag, an dem der Arbeitsvertrag mit dem ausgewählten Kandidaten unterzeichnet wird.
- Dauer berechnen: Die Anzahl der Kalendertage zwischen Start- und Endpunkt ergibt die Time-to-Fill REC.
- Analyse und Vergleich: Vergleiche die Time-to-Fill REC regelmäßig mit früheren Besetzungen oder Branchenbenchmarks, um Verbesserungsbedarf zu erkennen.
Vorteile für Arbeitgeber
- Früheres Erkennen von Engpässen im Recruiting-Prozess
- Bessere Planung und Steuerung von Personalressourcen
- Verbesserung der Candidate Experience durch zügige Abläufe
- Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Talenten
- Transparenz für Geschäftsführung und HR über Recruiting-Erfolge
Typische Fehler bei der Nutzung von Time-to-Fill REC
Unklare Start- und Endpunkte
Wenn nicht exakt definiert ist, wann die Messung beginnt oder endet, verfälschen sich die Ergebnisse.
Keine Differenzierung nach Positionstyp
Time-to-Fill für Fachkräfte oder Führungskräfte kann stark variieren – der Vergleich verschiedener Stellenarten ohne Kontext führt zu falschen Schlussfolgerungen.
Fokus nur auf Kürze der Zeit
Zu schnelle Besetzungen können zulasten der Qualität gehen. Time-to-Fill ist nur ein Teil der Erfolgsmessung.
Keine Nachverfolgung von Prozessschritten
Ohne Analyse, wo im Prozess Verzögerungen auftreten, bleibt Time-to-Fill nur eine Zahl ohne Nutzen.
Quick-Tipps für deine Time-to-Fill REC
- Definiere klar, wann die Messung startet (z.B. Veröffentlichung der Stellenanzeige) und endet (Vertragsunterschrift).
- Segmentiere die Time-to-Fill nach Jobkategorien, um realistische Benchmarks zu haben.
- Analysiere regelmäßig, an welchen Prozessschritten Verzögerungen entstehen (z.B. lange Feedbackzeiten, schwierige Kandidatensuche).
- Setze neben Time-to-Fill auch Qualitätskennzahlen ein, wie Mitarbeiterbindung oder Zufriedenheit der Führungskräfte.
- Kommuniziere die Kennzahl transparent im Team, um gemeinsam Prozesse zu verbessern.
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