Reiss-Profile
Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

Welche Unternehmen uns vertrauen
























Was sind Reiss-Profile?
Warum sind Reiss-Profile für Arbeitgeber wichtig?
In der Personalentwicklung und Führung helfen Reiss-Profile dabei, Talente gezielt zu fördern und Teams passgenau zusammenzustellen. Wenn du weißt, was deine Mitarbeiter motiviert, kannst du Aufgaben, Anreize und Entwicklungschancen individuell gestalten – das steigert Engagement und Leistung. Außerdem unterstützen Reiss-Profile bei der Auswahl von Kandidaten, deren Werte und Motivationen gut zur Unternehmenskultur passen. So vermeidest du teure Fehlbesetzungen und erhöhst die Mitarbeiterbindung.
So funktionieren Reiss-Profile in der Praxis
- Profil erstellen: Mitarbeiter oder Bewerber füllen einen Fragebogen aus, der die 16 Lebensmotive erfasst (z. B. Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung).
- Auswertung und Analyse: Das Ergebnis zeigt die individuelle Rangfolge der Motive. So erkennst du, was für die Person besonders wichtig ist.
- Praxisanwendung: Nutze die Erkenntnisse für gezielte Mitarbeiterentwicklung, passgenaue Aufgabenverteilung und Motivation. Zum Beispiel kannst du einem Mitarbeiter mit hohem „Ordnung“-Motive strukturierte Aufgaben geben, während jemand mit starkem „Abenteuer“-Motive herausfordernde Projekte bevorzugt.
- Feedback und Kommunikation: Teile die Ergebnisse mit dem Mitarbeiter, um gemeinsam Entwicklungsziele zu definieren und die Zusammenarbeit zu verbessern.
Vorteile für Arbeitgeber
- Verbessertes Verständnis der Mitarbeiter-Motivation und Verhaltensweisen
- Gezieltere Personalentwicklung und individuellere Führung
- Erleichterte Teambildung durch Berücksichtigung unterschiedlicher Motivationsprofile
- Reduzierung von Fluktuation durch bessere Passung von Aufgaben und Persönlichkeit
- Effizientere Personalauswahl mit Fokus auf Werte und Antrieb
Typische Fehler bei der Nutzung von Reiss-Profilen
- Reiss-Profile nur als „Label“ sehen und nicht in die tägliche Führung integrieren.
- Zu viel Gewicht auf das Profil legen und andere Faktoren wie Erfahrung oder Kompetenz vernachlässigen.
- Profil-Ergebnisse nicht mit den Mitarbeitern besprechen – das reduziert die Wirkung und Akzeptanz.
- Verwechslung von Motiven mit Fähigkeiten oder Verhalten – Motive erklären das „Warum“, nicht das „Wie“.
- Keine regelmäßige Aktualisierung oder Anpassung der Profile im Verlauf der Mitarbeiterentwicklung.
Quick-Tipps für den Einsatz von Reiss-Profilen
- Führe das Reiss-Profil als Teil eines ganzheitlichen Personalentwicklungsprozesses ein.
- Besprich die Ergebnisse immer persönlich mit dem Mitarbeiter, um Verständnis und Motivation zu fördern.
- Nutze die Profile zur Teamzusammenstellung, um unterschiedliche Lebensmotive optimal zu kombinieren.
- Setze die Erkenntnisse bei der Aufgabenverteilung und Zielvereinbarung ein – so steigt die Zufriedenheit.
- Ergänze die Reiss-Profile durch weitere Instrumente (z. B. Kompetenzanalysen) für ein vollständiges Bild.
Verwandte Begriffe
- Persönlichkeitstests
- Motivation am Arbeitsplatz
- Mitarbeiterbindung
- Teamentwicklung
- Kompetenzmanagement
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