HR-Lexikon · Personalentwicklung

Lerntypen PE

Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

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Abschnitt 01

Definition

Lerntypen PE bezeichnet die unterschiedlichen Arten und Präferenzen, wie Mitarbeitende am besten lernen und Informationen aufnehmen. In der Personalentwicklung (PE) nutzt man dieses Wissen, um Trainings, Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen so zu gestalten, dass sie möglichst effektiv auf die verschiedenen Lerntypen abgestimmt sind.

Das Ziel ist, Lerninhalte so zu vermitteln, dass sie für jeden Mitarbeitenden verständlich und umsetzbar sind – unabhängig davon, ob jemand eher visuell, auditiv, kinästhetisch oder kommunikativ lernt.

Abschnitt 02

Warum ist das wichtig?

Für dich als Arbeitgeber oder HR-Verantwortlicher bedeutet das: Wenn du die unterschiedlichen Lerntypen in deinem Team kennst und berücksichtigst, kannst du Weiterbildungsmaßnahmen deutlich wirksamer machen. Das steigert nicht nur die Motivation deiner Mitarbeitenden, sondern sorgt auch dafür, dass Gelerntes besser im Alltag angewendet wird.

Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, wo Zeit und Budget für Personalentwicklung oft knapp sind, lohnt sich der gezielte Einsatz von Lerntypen-Orientierung. Du kannst so Fehlzeiten und Wiederholungsschulungen reduzieren, weil die Trainings passgenauer und nachhaltiger sind.

Aus der Praxis

So funktioniert es in der Praxis

1. Erkennen der Lerntypen: Finde heraus, welche Lerntypen in deinem Team vertreten sind (z. B. durch kurze Fragebögen oder Beobachtung). Häufige Lerntypen sind:

Visueller Lerntyp

Lernt am besten durch Bilder, Grafiken, Videos.

Auditiver Lerntyp

Bevorzugt Erklärungen, Diskussionen, Hörbücher.

Kinästhetischer Lerntyp

Lernt durch Bewegung, Ausprobieren, praktische Übungen.

Kommunikativer Lerntyp

Lernt im Austausch, durch Gruppenarbeit und Gespräche.

2. Trainingsmethoden anpassen: Gestalte deine Schulungen so, dass sie verschiedene Lernkanäle bedienen. Kombiniere z. B. Präsentationen mit Praxisübungen und Zeit für Diskussionen.

3. Flexibel bleiben: Biete Lernmöglichkeiten in verschiedenen Formaten an – Präsenzseminare, E-Learning, Workshops oder Coaching.

4. Feedback einholen: Frage deine Mitarbeitenden nach den Trainings, was gut funktioniert hat und was nicht. So kannst du die Lerntypen-Orientierung immer weiter verbessern.

Dein Vorteil

Vorteile für Arbeitgeber

  • Höhere Lernerfolge und bessere Umsetzung des Gelernten im Arbeitsalltag.
  • Steigerung der Mitarbeitermotivation durch individuelle Förderung.
  • Effizientere Nutzung von Zeit und Budget in der Personalentwicklung.
  • Reduzierung von Trainingswiederholungen und Nachschulungen.
  • Stärkung der Teamdynamik durch diverse Lernformate.
Abschnitt 05

Typische Fehler

  • Einheitliches Lernen für alle: Ignorieren der unterschiedlichen Lerntypen und starres Festhalten an einem Trainingsformat.
  • Keine Analyse der Mitarbeitenden: Trainings werden ohne Kenntnis der Lerntypen geplant.
  • Zu starre Trainingspläne: Keine Anpassung an Feedback oder neue Erkenntnisse zu Lerntypen.
  • Vernachlässigung praktischer Übungen: Gerade kinästhetische Lerner werden oft übersehen.
  • Zu komplexe Inhalte ohne visuelle Hilfen: Visuelle Lerntypen bleiben dadurch auf der Strecke.

Quick-Tipps für den Umgang mit Lerntypen in der Personalentwicklung

  1. Führe eine kurze Lerntypen-Analyse durch, bevor du Trainings planst.
  2. Kombiniere verschiedene Lernformate: visuell, auditiv, praktisch und kommunikativ.
  3. Ermögliche Mitarbeitenden, Lerninhalte in ihrem bevorzugten Stil zu wiederholen.
  4. Nutze Feedback, um Trainings kontinuierlich anzupassen.
  5. Setze auf abwechslungsreiche und praxisnahe Inhalte, um alle Lerntypen zu erreichen.
Abschnitt 06

Verwandte Begriffe

Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Konsultiere im Zweifelsfall einen Fachanwalt.

Diesen und über 3.000 weitere HR-Fachartikel findest du im TalentMatch24 HR-Lexikon — kostenlos und praxisnah.