HR-Lexikon · Einarbeitung

Kündigungsrecht Probezeit – Was du als HR wirklich wissen musst

Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

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Montagmorgen, 9 Uhr: Plötzlich steht Tom, dein neuer Kollege aus dem Vertrieb, in deinem Büro.

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Abschnitt 01

Kündigungsrecht Probezeit: Die Basics für HR

Die Probezeit ist keine Pflicht, aber im Arbeitsvertrag fast Standard. Sie dauert meist sechs Monate – kann aber auch kürzer sein. Das kündigungsrecht probezeit ist dabei ziemlich flexibel: Während der Probezeit gilt eine verkürzte Kündigungsfrist von nur zwei Wochen, und das ohne Angabe von Gründen. Das heißt für beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – ein ziemlich unkomplizierter Ausstieg.

ℹ️
Wichtig
Wichtig: Die Probezeit ist nicht automatisch die Wartezeit nach dem Kündigungsschutzgesetz. Nur weil du eine Probezeit von sechs Monaten vereinbarst, greift der gesetzliche Kündigungsschutz auch erst nach sechs Monaten – Stichwort „Wartezeit“. Bis dahin gilt: Kündigungen sind einfacher, aber natürlich nicht völlig grundlos möglich. Diskriminierungen oder willkürliche Kündigungen (z.B. wegen Schwangerschaft) sind auch in der Probezeit tabu!
  • Maximal sechs Monate Probezeit laut Gesetz (§ 622 BGB)
  • Kündigungsfrist: Immer zwei Wochen, egal wann im Monat gekündigt wird
  • Kein gesetzlicher Kündigungsschutz vor Ablauf der Wartezeit, außer bei bestimmten Sonderfällen

Klingt das nach einer HR-Herausforderung, die du öfter hast?

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Abschnitt 02

Probezeit-Kündigung: Was gilt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Jetzt mal ehrlich: Die Probezeit ist für beide Seiten ein Sicherheitspuffer. Als Arbeitgeber willst du wissen, ob der oder die Neue wirklich zum Unternehmen passt. Und als Arbeitnehmer? Da checkst du, ob das Team, der Chef und der Job wirklich halten, was sie versprochen haben.

Aus Sicht des Arbeitgebers: Du kannst während der Probezeit ohne großen Aufwand kündigen – keine Abmahnung, kein Grund erforderlich. Aber: Auch hier gilt das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz)! Heißt: Keine Kündigung wegen Alter, Geschlecht, Religion, Behinderung usw. Und Schwangere? Sind sogar schon im Mutterschutz, auch in der Probezeit – hier gibt’s Sonderregeln.

Aus Sicht des Arbeitnehmers: Du willst schnell wieder raus? Kein Problem – auch du kannst mit zwei Wochen Frist kündigen. Hier findest du mehr dazu im Artikel Kündigung des Arbeitnehmers in der Probezeit.

Was passiert, wenn die Probezeit vorbei ist?

Nach der Probezeit gelten längere Kündigungsfristen nach der Probezeit und der allgemeine Kündigungsschutz (nach sechs Monaten Betriebszugehörigkeit).

Abschnitt 03

Kündigungsfristen während der Probezeit: Keine Spielräume!

Egal, was im Vertrag steht – während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist immer zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB). Das gilt für beide Seiten, auch wenn im Vertrag was anderes steht. Die Frist beginnt am Tag nach Zugang der Kündigung. Und: Sie läuft auch während Krankheit oder Urlaub weiter. Ausnahme: In Tarifverträgen kann teilweise etwas anderes stehen – das solltest du als HR’ler checken!

Mehr dazu findest du im Artikel Kündigungsfristen nach der Probezeit.

Muss ich einen Grund für die Kündigung in der Probezeit angeben?

Nein, während der Probezeit braucht es keinen Grund. Aber: Fairness ist King! Ein ehrliches Feedback hilft dem Mitarbeitenden und sorgt für ein gutes Arbeitgeber-Image.

Gute Einarbeitung heißt weniger Kündigungen!

Mit einem durchdachten Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter setzt du von Anfang an die richtigen Signale. Wir unterstützen dich gerne! 📌

Aus der Praxis

Kündigung in der ProbezeitPraxisbeispiele & Stolperfallen

Let’s get real: Nicht jede Trennung läuft reibungslos. Hier ein paar klassische Szenarien aus dem HR-Alltag:

Mitarbeiter passt fachlich nicht

Nach drei Wochen zeigt sich, dass die Skills nicht reichen. Kündigung? Möglich, aber immer ein Feedback-Gespräch führen!

Mitarbeiter kündigt selbst

Das Onboarding war chaotisch, die Stimmung mies. Auch hier: Zwei Wochen Frist, aber ein Exit-Gespräch lohnt sich! So findest du Schwachstellen im Einarbeitungsprozess .

Besondere Situationen

Schwangerschaft, Schwerbehinderung oder Betriebsrat? Hier gelten Sonderregeln – im Zweifel immer juristisch prüfen lassen!

Kann man während der Probezeit fristlos kündigen?

Nur bei schwerwiegendem Fehlverhalten – also wie sonst auch: Die Hürden für eine fristlose Kündigung sind hoch. Im Zweifel Rechtsberatung einholen!

Zählt die Probezeit zur Betriebszugehörigkeit?

Ja, die Zeit in der Probezeit wird voll angerechnet – auch für spätere Ansprüche wie Urlaub oder Kündigungsfristen.

Abschnitt 05

Unterschiede: Probezeit, Wartezeit und Kündigungsschutz

Oft wird das alles durcheinandergeworfen – also einmal Klartext:

Probezeit

Vertraglich festgelegt, meist 6 Monate. Hier gilt das spezielle kündigungsrecht probezeit .

Wartezeit

Gesetzliche Frist von 6 Monaten nach Beginn des Arbeitsverhältnisses. Erst danach greift der Kündigungsschutz nach dem KSchG.

Kündigungsschutz

Greift nach 6 Monaten und ab 10 (Vollzeit-)Mitarbeitenden im Betrieb. Dann braucht’s einen „sozial gerechtfertigten“ Grund für Kündigungen.

Gilt der Kündigungsschutz während der Probezeit?

Nein, während der Probezeit (meist identisch mit der Wartezeit) gilt der allgemeine Kündigungsschutz noch nicht. Ausnahmen: Mutterschutz, Schwerbehinderung, Betriebsratsmitglieder.

Was tun, wenn rechtliche Unsicherheiten bestehen?

Der Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel immer einen Fachanwalt für Arbeitsrecht kontaktieren!

✅ Kurz & knapp: Kündigungsrecht Probezeit auf einen Blick

  • Probezeit meist 6 Monate, max. gesetzlich erlaubt
  • Kündigungsfrist: Immer 2 Wochen, für beide Seiten
  • Kein Kündigungsschutz nach KSchG in der Probezeit
  • Keine Angabe von Gründen nötig – aber faire Kommunikation!
  • Sonderregelungen bei Schwangerschaft, Schwerbehinderung, Betriebsrat beachten
FAQ

FAQ: Das solltest du zum Kündigungsrecht in der Probezeit unbedingt wissen

Nächster Schritt

Fazit: Kündigungsrecht ProbezeitMit Klarheit und Fairness durch die ersten Monate

Das kündigungsrecht probezeit gibt dir als HR-Verantwortlicher das nötige Werkzeug, um flexibel und rechtssicher zu handeln – aber auch die Verantwortung, fair und transparent mit neuen Mitarbeitenden umzugehen. Wer die Spielregeln kennt, kann Konflikte vermeiden, die Einarbeitung verbessern und das Onboarding für beide Seiten angenehm gestalten. Merke: Rechtliche Stolperfallen gibt’s trotzdem – bei Unsicherheiten unbedingt Fachleute einschalten!

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