Lexikon-ArtikelEmployer Branding
3 Min. Lesezeit

Arbeitgeberimage analysieren EB

TM

TalentMatch24 Redaktion

Stand: März 2026

Arbeitgeberimage analysieren EB

Definition

„Arbeitgeberimage analysieren EB“ bedeutet, das Bild und die Wahrnehmung deines Unternehmens als Arbeitgeber systematisch zu erfassen und auszuwerten. EB steht für Employer Branding – also den strategischen Aufbau und die Pflege deiner Arbeitgebermarke. Ziel ist es, herauszufinden, wie Bewerber, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit dein Unternehmen sehen.

Warum ist das wichtig für dich als Arbeitgeber?

Das Arbeitgeberimage beeinflusst maßgeblich, wie attraktiv dein Unternehmen für Talente ist. Ein positives Image hilft dir, qualifizierte Bewerber zu gewinnen, die Mitarbeiterbindung zu stärken und letztlich den Unternehmenserfolg zu sichern. Ohne eine genaue Analyse weißt du nicht, wo dein Unternehmen in der Wahrnehmung steht und wo Verbesserungsbedarf besteht. So kannst du gezielt an Schwachstellen arbeiten und deine Arbeitgebermarke authentisch und überzeugend positionieren.

So funktioniert die Analyse des Arbeitgeberimages in der Praxis

  1. Datenquellen identifizieren: Nutze interne Quellen wie Mitarbeiterbefragungen, Austrittsinterviews, sowie externe wie Bewertungen auf Plattformen (z. B. Kununu) und Social Media.
  2. Feedback sammeln: Frage gezielt nach, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird – etwa durch Online-Umfragen oder persönliche Gespräche.
  3. Wahrnehmungsmuster erkennen: Analysiere Stärken und Schwächen im Arbeitgeberimage, etwa ob dein Unternehmen als innovativ, fair oder karrierefördernd gilt.
  4. Mitbewerber vergleichen: Sieh dir an, wie Wettbewerber in der Branche wahrgenommen werden, und finde Differenzierungsmerkmale.
  5. Maßnahmen ableiten: Entwickle auf Basis der Ergebnisse konkrete Schritte, um dein Image zu verbessern, z. B. bessere Kommunikation oder neue Benefits.

Vorteile für dich als Arbeitgeber

  • Verbesserte Anziehungskraft auf passende Talente
  • Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung
  • Effizientere Nutzung von Ressourcen im Recruiting und Employer Branding
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage für Personalmarketing-Maßnahmen
  • Frühzeitiges Erkennen von Risiken und negativen Wahrnehmungen

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

  • Nur auf interne Sichtweise setzen – externe Meinungen sind entscheidend
  • Analyse unregelmäßig oder gar nicht durchführen – Employer Branding braucht Kontinuität
  • Ergebnisse ignorieren oder nicht in Maßnahmen umsetzen
  • Zu allgemein statt zielgruppenspezifisch analysieren (z. B. nur Gesamtbewertung statt einzelne Zielgruppen)
  • Unrealistische oder unehrliche Darstellung der Arbeitgebermarke trotz negativer Rückmeldungen

Quick-Tipps für deine Arbeitgeberimage-Analyse

  • Nutze mehrere Kanäle (intern und extern) für ein umfassendes Bild
  • Frage regelmäßig nach Feedback – mindestens einmal jährlich
  • Beziehe Führungskräfte und Mitarbeiter aktiv in die Analyse ein
  • Vergleiche deine Ergebnisse mit Branchenbenchmarks
  • Leite aus der Analyse konkrete Maßnahmen ab und kommuniziere offen Veränderungen

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