60 40 Regelung Homeoffice – Was wirklich zählt (und wie du nicht im Büro-Dschungel untergehst)
Praxisnaher Leitfaden für HR-Verantwortliche und Personalentscheider.

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Seien wir ehrlich: Die 60 40 Regelung im Homeoffice gehört zu den Sachen, bei denen man als HR oder Führungskraft schnell ins Schwimmen kommt.
Was steckt hinter der 60 40 Regelung Homeoffice?
Die 60 40 Regelung Homeoffice ist keine feste gesetzliche Vorgabe, sondern eine betriebliche Vereinbarung, die in vielen Unternehmen als Kompromiss zwischen Präsenz- und Heimarbeit genutzt wird. Heißt: 60 % der Arbeitszeit im Büro, 40 % im Homeoffice – oder eben umgekehrt, je nach Vereinbarung. Im Klartext: Bei einer Fünf-Tage-Woche entspricht das zum Beispiel drei Tagen im Office und zwei Tagen remote.
Warum das Ganze? Ziemlich einfach: Unternehmen wollen einerseits Flexibilität bieten (Stichwort: Arbeitgeberattraktivität), andererseits aber auch Teamzusammenhalt und spontanen Austausch sichern. Die 60/40-Regel ist da so etwas wie das Scharnier zwischen digitaler Freiheit und alter Kaffeemaschinenkultur. 😉
- Praxistipp: Die genaue Ausgestaltung ist Verhandlungssache – und sollte transparent im Homeoffice-Regelwerk festgehalten werden.
Rechtlicher Rahmen: Was musst du zur Homeoffice Regelung beachten?
Ein häufiger Knackpunkt: Das Arbeitszeitgesetz im Homeoffice gilt genauso wie im Büro. Heißt: Pausen, maximale Arbeitszeiten und Erreichbarkeit müssen klar geregelt und kontrolliert werden – auch wenn der Kollege im Pyjama arbeitet.
- Die 60/40-Aufteilung kannst du individuell aushandeln, musst sie aber schriftlich fixieren.
- Das Arbeitszeitgesetz bleibt immer gültig – egal, wie die Verteilung aussieht.
- Egal ob mobiles Arbeiten oder Homeoffice: Datenschutz und Arbeitsschutz gelten auch zu Hause.
So setzt du die 60 40 Regelung im HR-Alltag um
Klingt erstmal easy, oder? In der Praxis ist die 60/40-Regel aber wie ein Tetris-Spiel: Du musst die Wünsche der Mitarbeitenden, die Anforderungen der Teams und den betrieblichen Ablauf unter einen Hut bringen. Besonders heikel wird’s, wenn das ganze Team montags und freitags remote will – und dienstags alle im Büro stehen.
Hier hilft nur eins: Klare Kommunikation und flexible Planung. Lege gemeinsam mit dem Team fest, welche Tage für Office-Präsenz besonders wichtig sind (z.B. Teammeetings) und wo Homeoffice am meisten Sinn macht. Und: Bleib flexibel für Ausnahmen – nicht jeder Job passt 1:1 ins Raster.
- Checkliste:
- Homeoffice-Tage im Team abstimmen und dokumentieren
- Verbindliche Regeln für spontane Änderungen aufstellen
- Klare Ansprechzeiten und Kommunikationswege festlegen
- Technische Ausstattung für alle Remote-Tage sicherstellen
60 40 Regelung Homeoffice: Was sagt das Arbeitszeitgesetz?
Auch wenn sich die Arbeit auf Homeoffice und Präsenz verteilt, bleibt das Arbeitszeitgesetz die Bibel für alle HR-Entscheider. Bedeutet konkret:
- Maximal 8 Stunden pro Tag – mit Ausnahmen bis zu 10 (wenn im Schnitt 8 Stunden in sechs Monaten nicht überschritten werden)
- Mindestens 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen
- Pausenregelungen gelten genauso!
Wer also denkt, im Homeoffice kann man „mal eben“ noch abends ein paar Mails nachschicken, sollte aufpassen – das kann stressige Nachfragen oder sogar Sanktionen nach sich ziehen.
Unterschied zur mobilen Arbeit: Nicht alles ist Homeoffice!
- Homeoffice = fester Arbeitsplatz zu Hause, mit klaren Regeln
- Mobiles Arbeiten = flexibel, aber rechtlich weniger klar geregelt
- Technik, Datenschutz und Arbeitsschutz beachten!
60 40 Regelung Homeoffice: Tipps für die Praxis
Mit einer festen 60/40-Regel kommt Struktur ins Team – aber damit sie funktioniert, solltest du ein paar Dinge beherzigen:
- Kommuniziere die Regeln frühzeitig und transparent – Überraschungen sorgen für Frust
- Gib Spielraum für individuelle Lösungen (z.B. für Eltern oder Pendler)
- Halte regelmäßig Feedback-Schleifen ab – läuft alles rund oder gibt’s Optimierungsbedarf?
- Vermeide „Präsenz-Zwang“: Homeoffice-Tage sollten nicht als „Notlösung“ gelten, sondern feste Alternative sein.
Und wenn du mal das Gefühl hast, du jonglierst zu viele Homeoffice-Bälle gleichzeitig: Das geht (fast) jedem im HR irgendwann mal so. Hauptsache, du verlierst nicht den Humor – und hast ein gutes Regelwerk in der Hinterhand!
Checkliste: 60 40 Regelung Homeoffice erfolgreich einführen
- Regelung schriftlich fixieren (am besten als Zusatz zum Arbeitsvertrag)
- Gesetzliche Vorgaben und Datenschutz beachten
- Teamabsprachen dokumentieren
- Technische Ausstattung prüfen
- Regelmäßige Überprüfung und Feedback einplanen
Wie funktioniert die 60 40 Regelung im Homeoffice?
Die 60/40-Regelung bedeutet: Mitarbeitende arbeiten 60 % ihrer Zeit vor Ort im Büro und 40 % im Homeoffice – oder umgekehrt, je nach betrieblicher Vereinbarung. Die genaue Aufteilung solltest du individuell mit dem Team abstimmen und schriftlich festhalten.
Ist die 60 40 Regelung Homeoffice gesetzlich vorgeschrieben?
Nein, es gibt keine gesetzliche Verpflichtung für eine 60/40-Aufteilung. Die Regelung ist eine freiwillige Unternehmensvereinbarung und kann flexibel gestaltet werden – solange das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird.
Wie dokumentiere ich die Homeoffice-Tage bei der 60 40 Regelung?
Am besten nutzt du digitale Tools für Zeiterfassung und Abwesenheitsplanung. So kannst du die Verteilung der Office- und Homeoffice-Tage für jeden Mitarbeitenden transparent nachhalten und Nachfragen vermeiden.
Was passiert, wenn Mitarbeitende die 60 40 Regelung nicht einhalten?
Das hängt von der betrieblichen Vereinbarung ab. Im Zweifel sollte klar geregelt sein, wie mit Abweichungen umgegangen wird – z.B. durch direkte Kommunikation, Nachweispflicht oder Eskalationsstufen im Team.
Gilt das Arbeitszeitgesetz auch im Homeoffice bei der 60 40 Regelung?
Ja, das Arbeitszeitgesetz gilt immer, egal ob im Homeoffice oder im Büro. Achte also auf Pausen, maximale Arbeitszeiten und die Erfassung aller Stunden – sonst kann es Ärger geben.
Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel solltest du immer einen Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultieren.
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