Quereinsteiger-Ratgeber
6 Min. Lesezeit

Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen — so klappt es

TM

TalentMatch24 Redaktion

Stand: März 2026

Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen — so klappt es

Montag früh, deine Webdesigner/in hat unerwartet gekündigt. Ab morgen klafft eine Lücke im Team, die Deadline für das nächste große Projekt rückt näher, und dein Recruiting-Prozess bringt bisher keine passenden Kandidaten. Drei Bewerbungen in vier Wochen – keine davon passt wirklich. Was jetzt?

Die klassische Suche nach ausgebildeten Webdesigner:innen ist im aktuellen Markt ein harter Wettbewerb. Fachkräfte sind rar, die Gehaltsvorstellungen steigen, und mit langwierigen Auswahlverfahren verlierst du wertvolle Zeit. Die Lösung: Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen und sie gezielt anlernen. Das ist nicht nur pragmatisch, sondern oft die schnellste Möglichkeit, deine Talent Pipeline wieder aufzufüllen.

Warum Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen?

Der Fachkräftemangel im Bereich Webdesign ist spürbar – nicht nur wegen der hohen Nachfrage, sondern auch durch den rasanten Wandel der Technologien und Tools. Traditionelle Wege der Personalgewinnung stoßen an ihre Grenzen. Gleichzeitig bringt der demografische Wandel immer weniger junge Fachkräfte auf den Markt.

Quereinsteiger eröffnen dir neue Quellen für Talente, die du über klassische Kanäle nicht erreichst. Sie sind häufig motiviert, bringen frische Perspektiven mit und sind flexibel in der Aneignung neuer Fähigkeiten. Gerade im Kreativ- und Digitalbereich sind die klassischen Ausbildungswege nicht mehr die einzige Eintrittskarte.

"Eine unbesetzte Stelle kostet dich jeden Monat ein halbes Gehalt — durch Überstunden, Umsatzverlust und Teamfrust. Die Frage ist nicht, ob du dir Recruiting leisten kannst, sondern ob du es dir leisten kannst, es nicht zu tun." — Benjamin Gomes, Gründer von TalentMatch24

Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?

Quereinsteiger in Webdesign kommen häufig aus Berufen mit kreativem oder technischem Hintergrund:

  • Grafikdesign, Mediengestaltung
  • Marketing und Kommunikation
  • Fotografie oder Videoproduktion
  • IT- oder Software-Support
  • Selbstständige mit Erfahrung in Website-Baukästen oder Content Management Systemen

Diese Kandidat:innen bringen oft bereits grundlegendes Verständnis für Gestaltung, Nutzererfahrung und digitale Tools mit. Besonders wichtig sind:

  • Grundkenntnisse in Design-Software wie Adobe Creative Suite oder Figma
  • Technisches Verständnis für HTML, CSS oder Content-Management-Systeme (z.B. WordPress)
  • Kreativität und ein Auge fürs Detail
  • Gute Kommunikationsfähigkeiten im Team und mit Kunden
  • Hohe Lernmotivation und Anpassungsfähigkeit

Der Vorteil: Viele Quereinsteiger haben bereits Berufserfahrung, die sich auf Projektmanagement, Kundenarbeit oder kreative Prozesse übertragen lässt. Das erleichtert die Candidate Journey und die Integration ins Team.

Was fehlt Quereinsteigern – und wie lange dauert die Einarbeitung?

Natürlich fehlt Quereinsteigern oft spezifisches Fachwissen, das sich in klassischen Ausbildungen vermittelt wird. Dazu gehören z.B. vertiefte Kenntnisse in Programmierung, UX-Research oder komplexen Designprinzipien. Auch der Umgang mit unternehmensspezifischen Workflows und Tools muss erlernt werden.

Die Einarbeitungszeit hängt stark vom individuellen Profil und dem Aufgabenbereich ab, aber realistisch sind:

Aufgabenbereich Einarbeitungszeit
Grundlegendes Webdesign (Layout, Bildbearbeitung, CMS-Bedienung) 4–8 Wochen
Technisches Webdesign (HTML, CSS, einfache Programmierung) 3–6 Monate
Komplexe Projekte mit UX-Design und Frontend-Entwicklung 6–12 Monate

Wichtig ist, dass du als Arbeitgeber eine strukturierte Einarbeitung sicherstellst. Das bedeutet klare Lernziele, regelmäßiges Feedback und die Möglichkeit, auch mal Fehler zu machen. Geduld und Unterstützung zahlen sich aus – die Investition in Quereinsteiger rentiert sich mittelfristig.

Fördermöglichkeiten für Quereinsteiger

Die Anstellung und Qualifizierung von Quereinsteigern kann durch verschiedene Förderprogramme erleichtert werden:

  • Bildungsgutschein: Jobcenter und Arbeitsagentur unterstützen Weiterbildungen, die deine Quereinsteiger gezielt qualifizieren.
  • Eingliederungszuschuss: Zuschüsse zum Arbeitsentgelt für die Einstellung von schwer vermittelbaren Personen.
  • Qualifizierungschancengesetz: Förderung von Weiterbildungen, auch für Beschäftigte, die umgeschult werden.
  • Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Für Coaching und Kandidatensuche über spezialisierte Anbieter.

Nutze diese Möglichkeiten, um dein Recruiting-Budget zu entlasten und die Qualifizierung deiner Quereinsteiger professionell zu begleiten.

Tipps für die Stellenanzeige: So sprichst du Quereinsteiger an

Die Formulierung deiner Stellenanzeige ist entscheidend für die Qualität der Bewerber:innen. So erreichst du gezielt Quereinsteiger:

  • Verwende klare Keywords wie "Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen" oder "Webdesigner/in ohne Ausbildung gesucht".
  • Betone die Bereitschaft zur Einarbeitung und Förderung: "Wir begrüßen Bewerbungen von Quereinsteigern und bieten umfassende Einarbeitung."
  • Vermeide zu hohe Anforderungen, die nur Fachkräfte erfüllen können.
  • Stelle Entwicklungsmöglichkeiten und Lernangebote heraus.
  • Nutze aktive Sourcing-Methoden, um Kandidaten direkt anzusprechen und deine Candidate Journey zu optimieren.

Hier findest du eine Stellenanzeige Webdesigner/in — Quereinsteiger-freundliche Vorlage, die du direkt nutzen oder anpassen kannst.

Erfahrungsberichte und typische Quereinstiegswege

Viele erfolgreiche Quereinsteiger im Webdesign kommen aus folgenden Berufsfeldern:

  • Grafik- und Mediendesign: Kreative, die den Schritt von Print zu Digital gemacht haben.
  • Marketingfachleute: Mit Erfahrung in Content-Erstellung und Kampagnen, die jetzt Design und Technik lernen.
  • IT-Support oder technische Assistenz: Mit Basiswissen in Web-Technologien, die den kreativen Part vertiefen.
  • Selbstständige und Freelancer: Personen, die sich autodidaktisch Webdesign angeeignet haben und nun im Team arbeiten möchten.

Recruiter berichten, dass Quereinsteiger mit strukturierter Einarbeitung und klaren Lernpfaden oft schneller produktiv werden als erwartet. Wichtig ist, ihre Motivation zu erkennen und sie in der Candidate Journey eng zu begleiten.

Recruiting-Tipps für schnelles und effektives Sourcing

  • Nutze spezialisierte Jobportale und Plattformen wie TalentMatch24, um gezielt Quereinsteiger zu erreichen.
  • Baue eine Talent Pipeline auf, in der du Kandidaten auch für zukünftige Positionen im Blick behältst.
  • Setze auf Active Sourcing – sprich Kandidaten direkt an und biete individuelle Perspektiven.
  • Arbeite eng mit Weiterbildungseinrichtungen zusammen, um Kandidaten mit passenden Qualifikationen zu identifizieren.
  • Nutze Förderprogramme, um die Kosten für Qualifizierung und Einarbeitung zu reduzieren.

Wenn du Quereinsteiger erstmal testen möchtest, bietet sich eine Anstellung auf Minijob-Basis an. So kannst du die Passung und Motivation prüfen, bevor du in Teilzeit oder Vollzeit investierst. Hier findest du passende Angebote: Quereinsteiger erstmal als Minijob testen — ab 29€.

Und falls du wissen möchtest, was du als Arbeitgeber für deine Webdesigner zahlen solltest, hilft dir unsere Übersicht: Webdesigner/in Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.

Der faire Vergleich: Recruiting-Kosten auf einen Blick

Recruiting-Kanal Durchschnittliche Kosten Kommentar
TalentMatch24 399€ Schnell, gezielt, Quereinsteiger-freundlich
Zeitungsanzeige 300€+ Langsame Rücklaufquote, unpräzise Zielgruppe
Personalvermittlung 2–3 Monatsgehälter Hohe Kosten, oft Fokus auf Fachkräfte

Fazit: Die günstigste und schnellste Option.

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FAQ – Quereinsteiger als Webdesigner/in einstellen

Wie lange dauert die Einarbeitung von Quereinsteigern im Webdesign?

Je nach Aufgabenbereich zwischen 4 Wochen (Grundlagen) und bis zu 12 Monaten (komplexe Projekte). Eine strukturierte Einarbeitung ist entscheidend.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Einstellung von Quereinsteigern?

Bildungsgutscheine, Eingliederungszuschüsse, das Qualifizierungschancengesetz und AVGS sind die wichtigsten Förderprogramme, die du nutzen kannst.

Welche Berufshintergründe haben Quereinsteiger im Webdesign häufig?

Typisch sind Quereinsteiger aus Grafikdesign, Marketing, IT-Support oder Selbstständige mit autodidaktischen Webdesign-Kenntnissen.

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