Quereinsteiger-Ratgeber
5 Min. Lesezeit

Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in einstellen — was du wissen musst

TM

TalentMatch24 Redaktion

Stand: März 2026

Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in einstellen — was du wissen musst

Du suchst dringend einen Sozialarbeiter oder eine Sozialarbeiterin, findest aber keine Fachkräfte? Quereinsteiger sind hier eine echte Option — wenn du weißt, worauf es ankommt. Hier bekommst du alle Fakten zu Kosten, Einarbeitung, Fördermöglichkeiten und wie du Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in erfolgreich anlernst.

Warum Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in einstellen?

Der Fachkräftemangel in der Sozialarbeit ist spürbar. Viele Stellen bleiben monatelang unbesetzt. Der demografische Wandel und steigende Anforderungen sorgen für eine angespannte Lage am Arbeitsmarkt. Klassisch ausgebildete Sozialarbeiter/innen sind rar und oft teuer. Deshalb sind Quereinsteiger eine pragmatische Lösung, um akute Personalengpässe zu überbrücken und mit etwas Geduld eigene Fachkräfte heranzuziehen.

Quereinsteiger bringen oft frische Perspektiven mit und sind motiviert, sich im sozialen Bereich zu beweisen. Gerade in kleinen und mittleren Einrichtungen kann das eine echte Chance sein, um flexibel und zukunftsfähig zu bleiben.

Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?

Viele Quereinsteiger kommen aus verwandten oder ganz anderen Berufsfeldern, bringen aber wichtige übertragbare Kompetenzen mit:

  • Kommunikation: Ob aus Pädagogik, Pflege, Beratung oder Verkauf – die Fähigkeit, mit Menschen zu sprechen und zuzuhören, ist meist vorhanden.
  • Organisationstalent: Berufserfahrung in Verwaltung, Projektmanagement oder Kundenservice hilft bei der Planung und Dokumentation.
  • Motivation & Lernbereitschaft: Quereinsteiger sind oft sehr engagiert und wollen sich fachlich weiterentwickeln.
  • Empathie & Belastbarkeit: Gerade soziale Kompetenzen bringen viele aus ehrenamtlichen Tätigkeiten oder eigenen Lebenserfahrungen mit.

Ein Plus: Quereinsteiger bringen oft eine frische Sicht auf die Arbeit mit und können innovative Ansätze einbringen, weil sie nicht in klassischen Denkmustern feststecken.

Was fehlt Quereinsteigern – und wie lange dauert die Einarbeitung?

Der größte Unterschied zu ausgebildeten Sozialarbeiter/innen ist das fehlende fachliche Know-how und die rechtlichen Grundlagen, die im Studium vermittelt werden. Dazu zählen:

  • Gesetzeskenntnisse (SGB, Jugendrecht, Sozialrecht)
  • Methoden der Sozialarbeit und Beratungstechniken
  • Umgang mit schwierigen Klientengruppen und Krisenintervention
  • Dokumentation und Berichtswesen

Die Einarbeitung ist also umfangreich. Realistisch solltest du mit 6 bis 12 Monaten rechnen, bis ein Quereinsteiger sicher und selbstständig arbeiten kann. In der Zeit braucht dein Team Unterstützung, regelmäßige Anleitung und Weiterbildung.

Je nach Vorwissen kann die Zeit variieren. Quereinsteiger aus pädagogischen oder sozialen Bereichen sind oft schneller einsatzfähig als solche aus komplett fremden Branchen.

"Benefits sind kein Obstkorb. Frag deine Mitarbeiter, was sie wirklich brauchen. Meistens sind es Flexibilität und Wertschätzung — beides kostet nichts." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24

Fördermöglichkeiten für die Einstellung von Quereinsteigern

Für Arbeitgeber gibt es verschiedene staatliche Förderungen, die die Kosten für die Einarbeitung und Qualifizierung von Quereinsteigern deutlich reduzieren können:

  • Bildungsgutschein: Die Agentur für Arbeit übernimmt Kosten für Weiterbildung und Qualifizierung, wenn der Quereinsteiger arbeitsuchend ist.
  • Eingliederungszuschuss: Du bekommst vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit Zuschüsse, um den Mehraufwand bei der Einarbeitung zu kompensieren.
  • Qualifizierungschancengesetz: Förderprogramme für die Weiterbildung von Mitarbeitern, auch für Quereinsteiger ohne Berufsausbildung.
  • Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Ermöglicht die Finanzierung von Coachings oder Qualifizierungsmaßnahmen.

Sprich am besten frühzeitig mit deiner zuständigen Arbeitsagentur und informiere dich, welche Förderungen für deinen Fall infrage kommen.

Tipps für die Stellenanzeige: Quereinsteiger willkommen heißen

Damit deine Anzeige von Quereinsteigern gefunden und positiv wahrgenommen wird, solltest du folgendes beachten:

  • Klar und offen formulieren: Schreibe z.B. „Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in willkommen“ oder „Sozialarbeiter/in ohne Ausbildung – Anlernen möglich“.
  • Motivation betonen: Sag, dass du Wert auf soziale Kompetenzen, Engagement und Lernbereitschaft legst.
  • Realistische Erwartungen setzen: Verweise auf die Einarbeitung und Unterstützung im Team.
  • Fördermöglichkeiten nennen: Erwähne, wenn du Zuschüsse für Weiterbildung anbietest.
  • Arbeitszeitmodelle offenlegen: Flexibilität ist für Quereinsteiger oft ein wichtiger Punkt.

Nutze gerne unsere Stellenanzeige Sozialarbeiter/in — Quereinsteiger-freundliche Vorlage als Orientierung.

Typische Herkunftsberufe von Quereinsteigern in der Sozialarbeit

Quereinsteiger kommen häufig aus diesen Bereichen:

  • Erzieher/innen und Pädagogen/innen
  • Pflegekräfte und Gesundheitsberufe
  • Sozialpädagogische Assistenz oder Betreuungsberufe
  • Beratung oder Kundenservice
  • Ehrenamtliche Helfer/innen im sozialen Bereich
  • Manche auch aus ganz anderen Branchen mit starkem Interesse an sozialer Arbeit

Das zeigt: Es gibt eine breite Basis an potenziellen Kandidaten, die du mit gezielter Einarbeitung zu wertvollen Mitarbeitern machen kannst.

Kosten & Zeitersparnis mit TalentMatch24

Du willst Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in einstellen und suchst einen schnellen, kosteneffizienten Weg? Bei TalentMatch24 findest du passende Kandidaten ab 29€ für Minijobs oder ab 149€ für Teilzeit. Für Vollzeit-Fachkräfte zahlst du ab 399€.

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Mehr zu Gehalt und marktüblichen Konditionen findest du hier: Sozialarbeiter/in Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.

FAQ: Quereinsteiger als Sozialarbeiter/in einstellen

Wie lange dauert die Einarbeitung von Quereinsteigern in der Sozialarbeit?

Rechne mit 6 bis 12 Monaten intensiver Einarbeitung inklusive Weiterbildung und Begleitung durch erfahrene Kollegen.

Welche Förderungen kann ich für Quereinsteiger beantragen?

Bildungsgutschein, Eingliederungszuschuss, Qualifizierungschancengesetz und AVGS sind die wichtigsten Fördermöglichkeiten.

Aus welchen Berufen kommen Quereinsteiger meist?

Häufig aus Erziehung, Pflege, Beratung oder ehrenamtlichen sozialen Tätigkeiten.

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