Quereinsteiger als Social-Media-Manager/in einstellen — so klappt es
TalentMatch24 Redaktion
Stand: März 2026
Quereinsteiger als Social-Media-Manager/in einstellen — so klappt es
Montagmorgen, dein/e Social-Media-Manager/in hat gekündigt. Ab morgen klafft eine Lücke im Team. Die Stelle ist seit Wochen offen, das Marketing-Team springt ein, Überstunden häufen sich, aber passende Bewerbungen kommen kaum rein. Drei Bewerbungen in vier Wochen – keine davon passt wirklich. Erkennst du das Szenario? Genau hier greifen viele Recruiter auf Quereinsteiger zurück, um die Talent Pipeline wieder mit frischen Kandidaten zu füllen und den Wettbewerb um Fachkräfte zu überbrücken.
Warum Quereinsteiger als Social-Media-Manager/in einstellen?
Der Markt für erfahrene Social-Media-Manager/innen ist hart umkämpft. Fachkräftemangel und der rasante Wandel digitaler Plattformen machen das Recruiting komplex. Zudem verändern sich Algorithmen und Tools ständig, sodass klassische Berufsausbildungen oft nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen.
Quereinsteiger bringen oft frische Perspektiven mit und sind motiviert, sich schnell in neue digitale Trends und Plattformen einzuarbeiten. Für Recruiter bedeutet das: eine zusätzliche Quelle für Talente, die sich über klassische Kanäle oft nicht finden lassen. Gerade in Zeiten, in denen die Candidate Journey immer schneller werden muss, sind Quereinsteiger eine pragmatische Option, um den Social-Media-Bereich kurzfristig zu besetzen und langfristig aufzubauen.
Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?
Auch wenn Quereinsteiger keinen klassischen Social-Media-Hintergrund haben, verfügen sie häufig über transferable Skills, die im Social-Media-Management Gold wert sind:
- Kommunikation: Viele kommen aus Bereichen wie Journalismus, PR, Kundenservice oder Marketing und bringen ein gutes Gespür für Sprache und Zielgruppen mit.
- Technische Affinität: Gerade Digital Natives oder Personen aus IT-nahen Berufen sind mit den Tools und Plattformen vertraut.
- Kreativität und Content-Erstellung: Erfahrungen in Grafikdesign, Video-Editing oder Texten sind oft vorhanden.
- Analytisches Denken: Quereinsteiger aus Controlling, Projektmanagement oder Business Intelligence verstehen KPIs und Datenanalyse.
- Motivation und Lernbereitschaft: Wer den Quereinstieg wagt, bringt meist hohe Eigenmotivation und schnelle Auffassungsgabe mit – ideal für dynamische Social-Media-Umfelder.
Was fehlt Quereinsteigern – und wie lange dauert die Einarbeitung?
Der größte Gap liegt häufig im fehlenden Praxis-Know-how zu spezifischen Plattformen (z.B. Instagram Ads, TikTok Trends, LinkedIn-Strategien) und im Umgang mit professionellen Tools wie Hootsuite, Canva oder Google Analytics. Auch rechtliche Themen wie Datenschutz und Urheberrecht sind wichtig, aber oft nicht bekannt.
Die Einarbeitung dauert in der Regel 2 bis 4 Monate, je nach Vorerfahrung und Intensität der Betreuung. Wichtig ist ein strukturiertes Onboarding, um Quereinsteiger schnell mit den Unternehmenszielen, Markenbotschaften und technischen Anforderungen vertraut zu machen.
"Onboarding entscheidet über Bleiben oder Gehen. Die ersten 90 Tage sind wichtiger als das Gehalt — das unterschätzen die meisten Arbeitgeber." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24
Fördermöglichkeiten für die Einstellung von Quereinsteigern
Die soziale Absicherung und Weiterbildung von Quereinsteigern wird durch verschiedene Förderprogramme unterstützt, die du als Arbeitgeber nutzen solltest:
- Bildungsgutschein: Die Agentur für Arbeit kann deinen Quereinsteiger mit einem Bildungsgutschein für relevante Social-Media-Kurse fördern.
- Eingliederungszuschuss: Für die Einstellung von Quereinsteigern zahlt die Bundesagentur für Arbeit unter bestimmten Bedingungen einen Zuschuss zum Gehalt.
- Qualifizierungschancengesetz: Ermöglicht Zuschüsse für Weiterbildungen, die Quereinsteiger im Job fit machen.
- Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Damit kannst du Quereinsteiger über spezialisierte Coaches und Trainings fördern.
Tipps für die Stellenanzeige: So formst du eine quereinsteigerfreundliche Ausschreibung
Die Stellenanzeige ist entscheidend, um eine passende Talent Pipeline aufzubauen. Hier einige Best Practices für dein Sourcing:
- Klare Ansprache: Kommuniziere offen „Quereinsteiger willkommen“ und betone die Bereitschaft, anzulernen.
- Fokussiere auf Skills, nicht nur auf formale Abschlüsse: Nenne konkrete Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Lernbereitschaft, Kreativität.
- Betone Entwicklungsmöglichkeiten: Zeige, dass Weiterbildung und Onboarding Teil des Jobs sind.
- Vermeide abschreckende Fachbegriffe: Nutze eine Sprache, die auch Nicht-Insider verstehen.
- Call-to-Action: Lade explizit zum Active Sourcing ein und weise auf schnelle Bewerbungsmöglichkeiten hin.
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Erfahrungsberichte und typische Quereinsteiger-Herkunfte
Viele Quereinsteiger als Social-Media-Manager/innen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen:
- PR und Marketing: Oft sind es Fachkräfte, die sich auf Social Media spezialisieren wollen.
- Journalismus und Content-Erstellung: Die Stärken im Storytelling und Content Management sind ideal.
- Kundenservice und Vertrieb: Erfahrung im Umgang mit Menschen und schnelle Reaktionsfähigkeit sind hier Pluspunkte.
- IT und Grafikdesign: Technische Affinität und Kreativität erleichtern den Einstieg.
- Studenten und Quereinsteiger aus anderen Branchen: Gerade durch Online-Kurse oder Bootcamps motivierte Kandidaten mit aktuellem Know-how.
Viele Unternehmen berichten, dass Quereinsteiger durch gezieltes Onboarding und Mentoring innerhalb von 3 Monaten eigenständig arbeiten können. Die Investition in die Einarbeitung zahlt sich langfristig aus, wenn die Candidate Journey gut begleitet wird.
Für Recruiter und Talent Acquisition Spezialisten gilt: Nutze Active Sourcing und Social Recruiting, um auch weniger offensichtliche Talente anzusprechen. Mit der richtigen Ansprache und einem strukturierten Onboarding baust du eine belastbare Talent Pipeline auf.
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Wie lange dauert die Einarbeitung von Quereinsteigern im Social-Media-Management?
Im Schnitt solltest du mit 2 bis 4 Monaten rechnen, bis Quereinsteiger die wichtigsten Tools und Plattformen sicher bedienen und eigenständige Kampagnen gestalten können.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es, um Quereinsteiger anzulernen?
Du kannst auf Bildungsgutscheine, Eingliederungszuschüsse, das Qualifizierungschancengesetz und AVGS zurückgreifen, um Kosten für Weiterbildung und Integration zu reduzieren.
Wie schreibe ich eine Stellenanzeige, die Quereinsteiger anspricht?
Betone in der Anzeige, dass du Quereinsteiger willkommen heißt, setze den Fokus auf Soft Skills und Lernbereitschaft und biete klare Entwicklungsperspektiven an. Nutze dabei eine einfache, verständliche Sprache.
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