Quereinsteiger als Schweißer/in einstellen — alle Fakten für Arbeitgeber
TalentMatch24 Redaktion
Stand: März 2026
Quereinsteiger als Schweißer/in einstellen — alle Fakten für Arbeitgeber
Das kostet ein/e Schweißer/in in Deutschland — und so findest du schnell die richtige Person. Hier ist, was du wissen musst, bevor du einen/e Schweißer/in einstellst: Gehaltsstruktur, Einarbeitungszeiten, Fördermöglichkeiten und wie du mit Quereinsteigern deinen Fachkräftemangel strategisch löst.
1. Warum Quereinsteiger als Schweißer/in einstellen?
Der Markt für Schweißer/innen ist seit Jahren angespannt. Die Time-to-Fill für offene Stellen ist lang, Cost-per-Hire steigen kontinuierlich, und die klassische Fachkräfte-Pipeline reicht nicht aus. Demografischer Wandel und rückläufige Ausbildungszahlen verschärfen die Situation zusätzlich.
Als HR-Director musst du deine Employer Value Proposition (EVP) anpassen und neue Wege gehen. Quereinsteiger bieten eine strategisch sinnvolle Ergänzung zum klassischen Recruiting, wenn du bereit bist, in strukturierte Einarbeitung und Qualifizierung zu investieren.
2. Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?
Quereinsteiger als Schweißer/innen kommen oft aus handwerklichen oder technischen Berufen, z.B. Metallbauhelfer, Maschinenbediener, oder aus Bereichen mit mechanischem Geschick wie Kfz-Mechatroniker. Ihre Transferable Skills sind u.a.:
- Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
- Verantwortungsbewusstsein und Sicherheitsbewusstsein
- Motivation, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
Diese Eigenschaften sind eine wertvolle Basis. Gleichzeitig bringen Quereinsteiger frische Perspektiven und eine hohe Lernbereitschaft mit, was die Integration ins Team erleichtert.
3. Was fehlt Quereinsteigern und wie lange dauert die Einarbeitung?
Im Vergleich zu ausgebildeten Schweißer/innen fehlen Quereinsteigern vor allem spezifische Schweißtechniken, Sicherheitszertifikate (z.B. Schweißfachmann/-frau nach DIN EN ISO 9606) und das routinierte Arbeiten mit Schweißgeräten und Schutztechnik.
Die Einarbeitungszeit variiert je nach Vorwissen und Einsatzbereich:
| Einarbeitungsphase | Dauer | Inhalte |
|---|---|---|
| Grundlagen Schweißen & Sicherheitsunterweisung | 2–4 Wochen | Bedienung der Geräte, Schutzmaßnahmen, einfache Schweißtechniken |
| Praxisphase mit Begleitung | 2–3 Monate | Anwendung unterschiedlicher Schweißverfahren, Qualitätskontrolle, Arbeitstempo |
| Selbstständiges Arbeiten & Zertifizierungsvorbereitung | 3–6 Monate | Sicheres und effizientes Schweißen, Vorbereitung auf Prüfungen |
Realistisch solltest du mit 3 bis 6 Monaten rechnen, bis ein Quereinsteiger produktiv und sicher arbeiten kann. Die Investition lohnt sich, wenn du den Prozess mit klaren Zielen und Feedbackschleifen steuerst.
"Benefits sind kein Obstkorb. Frag deine Mitarbeiter, was sie wirklich brauchen. Meistens sind es Flexibilität und Wertschätzung — beides kostet nichts." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24
4. Fördermöglichkeiten für Quereinsteiger nutzen
Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber, die Quereinsteiger einstellen, mit verschiedenen Förderprogrammen:
- Bildungsgutschein: Übernimmt Qualifizierungskosten für den Quereinsteiger bei zertifizierten Weiterbildungsanbietern.
- Eingliederungszuschuss: Zuschuss zum Arbeitsentgelt, um die Anlaufkosten zu reduzieren (bis zu 75% für bis zu 12 Monate).
- Qualifizierungschancengesetz: Erleichtert den Zugang zu Weiterbildungen für ältere Arbeitnehmer und Quereinsteiger.
- Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Finanzierung von Coaching und Weiterbildung, um die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen.
Nutze diese Förderungen, um Cost-per-Hire zu senken und die Time-to-Productivity zu verkürzen.
5. Tipps für die Stellenanzeige: Quereinsteiger willkommen heißen
Deine Stellenanzeige sollte klar kommunizieren, dass der Quereinstieg möglich ist, ohne unrealistische Erwartungen zu wecken. Formulierungen wie diese funktionieren gut:
- "Quereinsteiger mit technischem Verständnis sind willkommen"
- "Wir bieten umfassende Einarbeitung und Qualifizierung im Schweißen"
- "Keine abgeschlossene Schweißer-Ausbildung? Kein Problem, wir unterstützen dich beim Lernen"
- "Motivation und handwerkliches Geschick sind uns wichtiger als Vorqualifikation"
Achte darauf, dass die Anzeige deine Employer Value Proposition stärkt, z.B. flexible Arbeitszeiten, Entwicklungsmöglichkeiten oder eine kollegiale Unternehmenskultur.
Für eine professionelle Vorlage, die auch SEO-optimiert ist, kannst du unsere Stellenanzeige Schweißer/in — Quereinsteiger-freundliche Vorlage nutzen.
6. Typische Herkunftsberufe von Quereinsteigern als Schweißer/in
Quereinsteiger kommen häufig aus diesen Bereichen:
- Metallbauhelfer und Produktionshelfer
- Kfz-Mechatroniker und Mechaniker
- Maschinenbediener und Anlagenführer
- Schlosserhelfer und Montagehelfer
Diese Zielgruppe bringt meist eine Affinität für Technik und handwerkliche Tätigkeiten mit, was den Einstieg erleichtert. Mit gezielter Einarbeitung kannst du sie zu wertvollen Fachkräften entwickeln.
7. Kosten und Probieren mit Minijob oder Teilzeit
Du bist noch unsicher, ob ein Quereinsteiger der richtige Weg ist? Teste den Kandidaten zunächst in einem Minijob oder in Teilzeit, um die Passgenauigkeit zu prüfen und den Aufwand besser zu planen.
Bei TalentMatch24 kannst du Quereinsteiger als Schweißer/in schon ab 29€ für Minijobs einstellen. Teilzeitstellen starten ab 149€, Vollzeit-Fachkräfte ab 399€.
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Wie lange dauert die Einarbeitung eines Quereinsteigers als Schweißer/in?
Rechne mit einer Einarbeitungszeit von 3 bis 6 Monaten, inklusive Sicherheitsunterweisung, praktischer Anwendung und Zertifizierungsvorbereitung.
Welche Fördermöglichkeiten kann ich für Quereinsteiger nutzen?
Bildungsgutscheine, Eingliederungszuschüsse, das Qualifizierungschancengesetz und AVGS sind die wichtigsten Förderprogramme, die Arbeitgeber unterstützen.
Wie schreibe ich eine Stellenanzeige, die Quereinsteiger anspricht?
Betone deine Bereitschaft zur Einarbeitung, nenne keine zwingenden Ausbildungsanforderungen und hebe Motivation sowie handwerkliches Geschick als zentrale Kriterien hervor.
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