Quereinsteiger als Mechatroniker/in einstellen — so klappt es
TalentMatch24 Redaktion
Stand: März 2026
Quereinsteiger als Mechatroniker/in einstellen — so klappt es
Suchst du gerade eine/n Mechatroniker/in in Deutschland und findest einfach niemanden mit Ausbildung? Wie lange steht die Stelle schon offen – Wochen, Monate? Und was kostet dich das eigentlich an Zeit und Nerven? Der Fachkräftemangel trifft vor allem technische Berufe hart. Dabei kann ein Quereinsteiger als Mechatroniker/in eine echte Lösung sein, wenn du die richtigen Weichen stellst.
Warum Quereinsteiger als Mechatroniker/in einstellen?
Der Arbeitsmarkt hat sich verändert: Immer weniger junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung zum Mechatroniker oder eine vergleichbare Qualifikation. Gleichzeitig steigen die Anforderungen in der Industrie und im Handwerk. Die Folge: Offene Stellen bleiben monatelang unbesetzt – mit allen Folgen für deine Produktion und Kunden.
Quereinsteiger sind deshalb oft die beste verfügbare Option. Sie kommen aus anderen technischen Berufen oder sogar ganz anderen Branchen und bringen frische Motivation mit. Klar, es ist nicht der klassische Weg – aber in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel musst du neue Wege gehen.
"Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich gedreht. Es reicht nicht mehr, eine Stelle zu schalten und zu warten. Du musst aktiv auf Kandidaten zugehen — und das geht nur mit den richtigen Tools." — Benjamin Gomes, Gründer von TalentMatch24
Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?
Quereinsteiger als Mechatroniker/in kommen häufig aus verwandten Bereichen wie:
- Elektronik und Elektrotechnik (z. B. Elektriker, Elektroniker)
- Mechanik und Metallverarbeitung (z. B. Maschinenbediener, Industriemechaniker)
- IT- und Software-Grundkenntnisse (z. B. aus Büro- oder IT-Berufen)
- Handwerkliche Erfahrung (z. B. aus Kfz-Bereich oder anderen technischen Helfer-Jobs)
Wichtig sind bei Quereinsteigern oft diese übertragbaren Fähigkeiten (transferable skills): technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, logisches Denken und vor allem Lernbereitschaft und Motivation. Wer hier passt, kann mit der richtigen Anleitung schnell produktiv werden.
Was fehlt und wie lange dauert die Einarbeitung?
Klar ist: Ein Quereinsteiger hat keine klassische Mechatroniker-Ausbildung. Das heißt, dass wichtige Fachkenntnisse zum Beispiel in Steuerungstechnik, Hydraulik, Pneumatik oder Maschinenwartung erst vermittelt werden müssen. Auch das Verständnis von Sicherheitsvorschriften und Prüftechniken gehört dazu.
Typischerweise solltest du mit einer Einarbeitungszeit von 3 bis 6 Monaten rechnen, in der der Quereinsteiger:
- Grundlagen der Mechatronik systematisch lernt
- Unter Anleitung erste Wartungs- und Reparaturarbeiten durchführt
- Vertraut mit den betrieblichen Abläufen und der Technik wird
Je nach Vorwissen und Einsatzbereich kann die Einarbeitungszeit variieren. Wichtig ist, dass du als Arbeitgeber Geduld mitbringst und die nötigen Ressourcen für die Qualifizierung bereitstellst.
Fördermöglichkeiten für Quereinsteiger nutzen
Die gute Nachricht: Für die Einstellung und Qualifizierung von Quereinsteigern gibt es in Deutschland zahlreiche Förderprogramme, die dich finanziell entlasten können:
- Bildungsgutschein: Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann eine Weiterbildung fördern, damit dein Quereinsteiger die nötigen Kenntnisse erwirbt.
- Eingliederungszuschuss: Du erhältst einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt, wenn du Quereinsteiger einstellst und anlernst.
- Qualifizierungschancengesetz: Unterstützt Weiterbildungen für Beschäftigte und Arbeitslose.
- Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Damit können potenzielle Kandidaten Beratung und Qualifizierung nutzen, um fit für deinen Betrieb zu werden.
Informiere dich bei deiner örtlichen Agentur für Arbeit, welche Fördermittel aktuell verfügbar sind und wie du sie beantragen kannst. Das senkt die Kosten deutlich und macht die Einarbeitung planbarer.
Tipps für die Stellenanzeige: So findest du Quereinsteiger als Mechatroniker/in
Der Klassiker "Mechatroniker/in gesucht" reicht heute nicht mehr. Wenn du Quereinsteiger willst, musst du das in der Anzeige klar kommunizieren und die Vorteile hervorheben:
- Schreibe aktiv "Quereinsteiger willkommen" oder "Berufseinsteiger ohne Ausbildung gesucht"
- Betone die Einarbeitung und Unterstützung im Betrieb – das nimmt Hemmschwellen
- Hebe die Chancen hervor, sich zum Facharbeiter weiterzuentwickeln
- Nenne übertragbare Fähigkeiten, die du erwartest (z. B. technisches Verständnis, handwerkliches Geschick)
- Vermeide zu viele Fachbegriffe, die abschrecken können
Hier findest du eine Stellenanzeige Mechatroniker/in — Quereinsteiger-freundliche Vorlage, die du direkt nutzen kannst.
Typische Wege und Erfahrungsberichte von Quereinsteigern
Viele Quereinsteiger als Mechatroniker/in kommen aus den folgenden Berufen:
- Elektroniker oder Elektrotechniker, die den praktischen Teil neu lernen wollen
- Industriemechaniker oder Maschinenbediener, die sich in Steuerungstechnik weiterentwickeln
- Kfz-Mechaniker, die Interesse an Automatisierung und Robotik haben
- IT-Fachkräfte, die in die Hardware-Ebene wechseln wollen
- Arbeitnehmer aus technischen Helferberufen, die aufsteigen möchten
Erfolg haben Unternehmen, die klare Einarbeitungspläne haben, mit Mentoren arbeiten und den Quereinsteigern Perspektiven bieten. Das zahlt sich aus – oft bleiben Quereinsteiger länger im Betrieb, wenn sie sich wertgeschätzt und gefördert fühlen.
Kosten und Einstiegsmöglichkeiten
Gerade wenn du unsicher bist, ob Quereinsteiger in deinem Betrieb funktionieren, kannst du mit einem Minijob starten. So lernst du Kandidaten kennen, bevor du dich festlegst.
Bei TalentMatch24 findest du passende Kandidaten für:
- Minijob/Aushilfe ab 29€ – Quereinsteiger erstmal als Minijob testen — ab 29€
- Teilzeit ab 149€
- Vollzeit-Fachkraft ab 399€
Die Investition lohnt sich gerade im Vergleich zu monatelang offenen Stellen oder teuren Zeitungsanzeigen.
Mehr zum Thema Bezahlung erfährst du hier: Mechatroniker/in Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.
Die schnellste Lösung?
Für nur 399€ einmalig – kein Abo, keine versteckten Kosten – findest du bei TalentMatch24 deinen nächsten Mechatroniker oder deine nächste Mechatronikerin. Das ist weniger als eine Zeitungsanzeige kostet und spart dir Zeit und Nerven.
Wie lange dauert die Einarbeitung eines Quereinsteigers als Mechatroniker/in?
In der Regel solltest du mit 3 bis 6 Monaten rechnen, abhängig vom Vorwissen und der Komplexität der Aufgaben. Eine strukturierte Einarbeitung ist entscheidend.
Welche Fördermittel kann ich als Arbeitgeber nutzen?
Fördermittel wie Bildungsgutschein, Eingliederungszuschuss, Qualifizierungschancengesetz oder AVGS können die Kosten für die Einarbeitung und Weiterbildung deutlich senken. Deine lokale Agentur für Arbeit informiert dich dazu.
Welche beruflichen Hintergründe bringen passende Quereinsteiger mit?
Viele kommen aus Elektronik, Mechanik, IT, Kfz oder technischen Helferberufen. Wichtig ist technisches Verständnis und Lernbereitschaft.
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