Quereinsteiger als Laborant/in einstellen — schneller zum passenden Kandidaten
TalentMatch24 Redaktion
Stand: März 2026
Quereinsteiger als Laborant/in einstellen — schneller zum passenden Kandidaten
In Deutschland liegt die durchschnittliche Time-to-Fill für Laborant/-innen bei rund 67 Tagen – eine lange Phase, die dein Labor und dein Team erheblich belastet. Der Fachkräftemangel in der Laborbranche ist spürbar, und klassische Recruitingkanäle bringen häufig nicht die benötigte Qualität oder Geschwindigkeit. Deshalb setzen immer mehr Recruiter auf Quereinsteiger als Laborant/in, um die Talent Pipeline zu erweitern und schneller passende Kandidaten zu gewinnen.
Warum Quereinsteiger als Laborant/in einstellen?
Der Mangel an ausgebildeten Laborant/-innen ist kein Geheimnis – demografischer Wandel, zunehmende Spezialisierung und starke Konkurrenz zwischen Unternehmen verschärfen die Situation. In deinem Active Sourcing kannst du deshalb nicht nur auf klassische Fachkräfte setzen, sondern solltest Quereinsteiger bewusst in deine Candidate Journey integrieren. Das erweitert deinen Talentpool und steigert die Qualität deiner Kandidatenpipeline.
Quereinsteiger bringen oft eine hohe Motivation mit und sind flexibel, neue Skills zu erlernen. Besonders in Branchen mit einem hohen Bedarf an technischer Präzision und analytischem Denken wie der Laborarbeit sind Quereinsteiger eine attraktive Option, wenn du bereit bist, in strukturierte Einarbeitung und Qualifizierung zu investieren.
Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger als Laborant/in mit?
- Analytisches Denkvermögen: Viele Quereinsteiger kommen aus naturwissenschaftlichen oder technischen Bereichen (z.B. Chemie, Biologie, Pharmazie, technische Labore) und haben bereits Erfahrung mit Laborprozessen oder technischen Abläufen.
- Technische Affinität: Der Umgang mit Laborgeräten, Messinstrumenten und Software erfordert keine abgeschlossene Ausbildung, sondern Lernbereitschaft und Genauigkeit.
- Motivation und Lernfähigkeit: Quereinsteiger sind häufig hochmotiviert, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten, was die Qualität der Arbeit langfristig sichert.
- Frische Perspektive: Neue Herangehensweisen und Erfahrungen aus anderen Branchen können innovative Impulse bringen.
Was fehlt Quereinsteigern und wie lange dauert die Einarbeitung?
Natürlich fehlen Quereinsteigern ohne klassische Laborantenausbildung zunächst spezifische Fachkenntnisse, etwa in den Bereichen:
- Standardisierte Laborprozesse und Sicherheitsvorschriften
- Dokumentation und Qualitätsmanagement im Labor
- Umgang mit spezialisierten Messgeräten und Laborsoftware
- Grundlagen der analytischen Chemie und Probenvorbereitung
Die Einarbeitung dauert in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten, abhängig von der Komplexität des Labors und der Vorbildung des Kandidaten. In dieser Zeit solltest du als Arbeitgeber gezielt schulen, regelmäßiges Feedback geben und die praktische Anwendung eng begleiten.
"Quereinsteiger sind kein Kompromiss. Wer die richtige Einstellung mitbringt, lernt den Rest schneller, als du denkst. Du musst nur bereit sein, in die Einarbeitung zu investieren." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24
Fördermöglichkeiten für die Einstellung von Quereinsteigern
Als Recruiter kannst du deinen Hiring Managern attraktive Förderprogramme anbieten, mit denen die Kosten für Qualifizierung und Integration von Quereinsteigern reduziert werden können:
- Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit): Finanziert Weiterbildungen und Umschulungen zum/zur Laboranten/in.
- Eingliederungszuschuss: Zuschüsse zum Gehalt für Arbeitgeber, die Quereinsteiger langfristig einstellen.
- Qualifizierungschancengesetz: Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen, auch für Mitarbeiter im Betrieb.
- AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein): Unterstützt die Vermittlung von Quereinsteigern durch private Arbeitsvermittler.
Tipps für deine Stellenanzeige: Quereinsteiger als Laborant/in gewinnen
Damit deine Stellenanzeige im Active Sourcing und auf Jobplattformen die richtigen Kandidaten anspricht, solltest du die Ansprache auf Quereinsteiger klar und motivierend gestalten:
- Formuliere im Titel und Text: „Quereinsteiger als Laborant/in willkommen“ oder „Laborant/in (auch ohne Ausbildung) gesucht“.
- Hebe die vorhandenen Einarbeitungs- und Weiterbildungsangebote hervor.
- Betone, dass Motivation, Sorgfalt und Lernbereitschaft wichtiger sind als der klassische Lebenslauf.
- Verlinke auf deine Stellenanzeige Laborant/in — Quereinsteiger-freundliche Vorlage für eine schnelle Umsetzung.
Aus welchen Berufen kommen Quereinsteiger als Laborant/in?
Typische Herkunftsberufe deiner Quereinsteiger sind:
- Technisch-naturwissenschaftliche Assistenten (MTA, PTA, CTA) mit eingeschränkter Laborpraxis
- Fachkräfte aus der Qualitätskontrolle in der Produktion oder Lebensmittelbranche
- Laborhelfer oder technische Helfer aus der Chemie- oder Biotechnologie-Branche
- Berufe mit starkem Fokus auf Präzision und Dokumentation, z.B. Pharmakanten oder Chemielaboranten in Ausbildung
Diese Kandidaten bringen oft eine gute Basis mit, sodass du deine Talent Pipeline schnell mit passenden Profilen füllen kannst.
Arbeite mit flexiblen Einstiegsmodellen
Ein cleverer Weg, die Qualität der Kandidaten vor der Vollzeit-Einstellung zu prüfen, ist die Nutzung von Minijobs oder Teilzeit-Modellen. So kannst du Kandidaten im Laboralltag beobachten und bei Eignung schnell in Vollzeit übernehmen.
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Arbeitsmarkt und Gehalt
Damit dein Angebot attraktiv bleibt, solltest du die Gehaltsstruktur im Auge behalten. Hier findest du eine gute Orientierung: Laborant/in Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.
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Jetzt Laborant/in finden — ab 399€Wie lange dauert die Einarbeitung von Quereinsteigern als Laborant/in?
Die Einarbeitung dauert normalerweise 3 bis 6 Monate, je nach Vorkenntnissen und Komplexität der Laborprozesse. Während dieser Zeit solltest du gezielte Schulungen und praktische Begleitung sicherstellen.
Welche Förderungen kann ich für Quereinsteiger nutzen?
Fördermöglichkeiten sind unter anderem der Bildungsgutschein, Eingliederungszuschüsse, das Qualifizierungschancengesetz und der AVGS. Diese reduzieren deine Kosten bei Einstellung und Qualifizierung.
Aus welchen Berufen kommen häufig Quereinsteiger im Laborbereich?
Viele Quereinsteiger kommen aus technischen Assistenzberufen (MTA, PTA), aus der Qualitätskontrolle oder als Laborhelfer mit praktischer Erfahrung, aber ohne formale Laborantenausbildung.
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