Quereinsteiger-Ratgeber
5 Min. Lesezeit

Quereinsteiger als Koch/Köchin einstellen — was du wissen musst

TM

TalentMatch24 Redaktion

Stand: März 2026

Quereinsteiger als Koch/Köchin einstellen — was du wissen musst

Das kostet ein/e Koch/Köchin in Deutschland — und so findest du schnell die richtige Person. Fachkräfte sind knapp, aber Quereinsteiger bieten eine echte Chance, den Betrieb am Laufen zu halten. Hier bekommst du alle wichtigen Fakten zu Kosten, Einarbeitung und Fördermöglichkeiten kompakt auf den Punkt.

1. Warum Quereinsteiger als Koch/Köchin einstellen?

Der Fachkräftemangel in der Gastronomie trifft viele Betriebe hart. Klassisch ausgebildete Köche sind kaum zu finden, vor allem in kleineren Städten und ländlichen Regionen. Gleichzeitig steigt der Druck, den Betrieb am Laufen zu halten, ohne ständig teure Aushilfen zu engagieren.

Quereinsteiger bringen Motivation und frische Perspektiven mit – auch wenn sie keine klassische Ausbildung haben. Sie können in kurzer Zeit angelernt werden und sind oft flexibler in der Arbeitszeit. Gerade für kleinere Restaurants und Cateringbetriebe kann der Quereinstieg eine pragmatische Lösung sein.

2. Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?

  • Motivation und Lernbereitschaft: Viele Quereinsteiger sind hoch motiviert, weil sie sich bewusst für den Neustart in der Küche entscheiden.
  • Grundlegende handwerkliche Fähigkeiten: Zum Beispiel aus Berufen wie Bäcker, Metzger, Servicekräfte oder sogar aus handwerklichen Bereichen wie Maler oder Lagerlogistik.
  • Stressresistenz und Teamwork: Wer schon in der Gastronomie oder kundenorientierten Branchen gearbeitet hat, kennt den Druck und die Zusammenarbeit im Team.
  • Frische Perspektiven: Quereinsteiger bringen oft neue Ideen mit, die den Betrieb beleben können.

3. Was fehlt Quereinsteigern und wie lange dauert die Einarbeitung?

Natürlich fehlt Quereinsteigern die klassische Kochausbildung, das heißt:

  • Fachwissen zu Warenkunde und Lebensmittelsicherheit
  • Techniken beim Schneiden, Garen und Anrichten
  • Kenntnis der Küchenorganisation und Arbeitssicherheit

Realistisch solltest du mit einer Einarbeitungszeit von 3 bis 6 Monaten rechnen, bis ein Quereinsteiger selbstständig in der Küche arbeiten kann. In dieser Zeit ist deine Geduld gefragt, vor allem beim Erklären und Vormachen.

"Onboarding entscheidet über Bleiben oder Gehen. Die ersten 90 Tage sind wichtiger als das Gehalt — das unterschätzen die meisten Arbeitgeber." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24

Plane regelmäßige Feedbackgespräche und klare Aufgabenbereiche ein. So vermeidest du Frust auf beiden Seiten und erhöhst die Chance, dass der Quereinsteiger bleibt.

4. Fördermöglichkeiten für Quereinsteiger als Koch/Köchin

Es gibt verschiedene Förderungen, die den Einstieg erleichtern und die Kosten senken können:

  • Bildungsgutschein: Die Agentur für Arbeit übernimmt die Kosten für eine Qualifizierung, wenn der Quereinsteiger dafür geeignet ist.
  • Eingliederungszuschuss: Zuschüsse zum Gehalt für Arbeitgeber, die Quereinsteiger anlernen, um finanzielle Risiken zu minimieren.
  • Qualifizierungschancengesetz: Förderung von Weiterbildung, auch für ungelernte Kräfte.
  • AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein): Der Quereinsteiger kann damit eine private Maßnahme zur Qualifizierung finanzieren.

Wichtig: Informiere dich frühzeitig bei deiner zuständigen Arbeitsagentur, welche Förderungen für dich und deine neue Kraft möglich sind.

5. Tipps für die Stellenanzeige — so erreichst du Quereinsteiger

  • Formulierungen: Schreib direkt rein: "Quereinsteiger willkommen", "Keine Ausbildung nötig", "Anlernen und Einarbeitung inklusive".
  • Betone, was du bietest: Zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, kleine Teams, persönliche Betreuung.
  • Mach Erwartungen klar: Erwähne, dass Motivation und Lernbereitschaft wichtiger sind als Erfahrung.
  • Vermeide Fachchinesisch: Nutze klare und einfache Sprache, damit sich auch Bewerber ohne Gastronomie-Hintergrund angesprochen fühlen.
  • Nutze passende Kanäle: Neben Jobportalen eignen sich auch soziale Medien und lokale Aushänge.

Damit deine Anzeige direkt durchstartet, kannst du unsere Stellenanzeige Koch/Köchin — Quereinsteiger-freundliche Vorlage nutzen.

6. Typische Wege und Erfahrungsberichte von Quereinsteigern

Viele Quereinsteiger kommen aus Berufen wie:

  • Servicekräfte, die den Wechsel in die Küche suchen
  • Handwerker, die gern mit Lebensmitteln arbeiten wollen
  • Bäckerei- oder Metzgerei-Helfer, die ihre Kenntnisse erweitern wollen
  • Eltern, die nach der Familienpause eine neue Herausforderung suchen

Erfahrungen zeigen: Wer Spaß am Kochen hat und sich auf den Lernprozess einlässt, kann innerhalb weniger Monate eine wertvolle Unterstützung sein. Wichtig ist, dass du als Arbeitgeber Zeit und Struktur für die Einarbeitung einplanst.

7. Kostenüberblick: Was kostet ein/e Koch/Köchin?

Beschäftigungsart Preis bei TalentMatch24 Beschreibung
Minijob / Aushilfe ab 29€ Ideal zum Testen von Quereinsteigern, flexible Einsätze möglich
Teilzeit ab 149€ Für Betriebe mit regelmäßigem Bedarf, begrenzte Stundenanzahl
Vollzeit-Fachkraft ab 399€ Für fest angestellte Köche mit Qualifikation oder erfahrene Quereinsteiger

Wenn du zunächst unsicher bist, kannst du Quereinsteiger erstmal als Minijob testen — ab 29€. So verlierst du keine Zeit und kannst die Zusammenarbeit in Ruhe prüfen.

Mehr zu den Gehaltsvorstellungen findest du hier: Koch/Köchin Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.

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FAQ

Wie lange dauert die Einarbeitung eines Quereinsteigers in der Küche?

In der Regel brauchst du 3 bis 6 Monate, bis ein Quereinsteiger selbstständig arbeiten kann. Die genaue Dauer hängt von der Person und der Komplexität deiner Küche ab.

Welche Förderungen kann ich als Arbeitgeber nutzen?

Es gibt Förderungen wie den Bildungsgutschein, Eingliederungszuschuss, das Qualifizierungschancengesetz und den AVGS. Diese helfen dir bei den Kosten für Einarbeitung und Weiterbildung.

Wie schreibe ich eine Stellenanzeige für Quereinsteiger?

Sei klar und ehrlich: Betone, dass keine Ausbildung nötig ist, dass du anlernst, und dass Motivation wichtiger ist als Erfahrung. Nutze einfache Sprache und vermeide Fachchinesisch.

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