Quereinsteiger als Bürokaufmann/-frau einstellen — so klappt es
TalentMatch24 Redaktion
Stand: März 2026
Quereinsteiger als Bürokaufmann/-frau einstellen — so klappt es
Suchst du gerade eine/n Bürokaufmann/-frau in Deutschland und findest einfach keine passenden Fachkräfte? Wie lange steht die Stelle bei dir schon offen? Jede unbesetzte Position kostet Zeit, Geld und belastet dein Team. Vielleicht denkst du deshalb über Quereinsteiger nach – aber wie realistisch ist das für einen so komplexen Job wie den eines Bürokaufmanns oder einer Bürokauffrau?
1. Warum Quereinsteiger als Bürokaufmann/-frau einstellen?
Der Fachkräftemangel im Büro ist real und spürbar. Klassisch ausgebildete Bürokaufleute werden seltener, die Anforderungen steigen durch Digitalisierung und vielfältigere Aufgaben. Gleichzeitig ändert sich der Arbeitsmarkt: Immer mehr Menschen wollen umschwenken oder suchen nach neuen Chancen. Für dich heißt das: Wenn du stur auf eine fertige Ausbildung bestehst, bleibst du womöglich lange auf der Stelle sitzen.
Quereinsteiger bieten eine pragmatische Lösung. Sie sind oft hochmotiviert, bringen frische Perspektiven mit und sind bereit, sich in neue Aufgaben einzuarbeiten. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann das eine echte Chance sein, die Lücke zu schließen, ohne ewig auf die perfekte Fachkraft zu warten.
2. Welche Fähigkeiten bringen Quereinsteiger mit?
Quereinsteiger kommen häufig aus kaufmännischen, dienstleistungsnahen oder organisatorischen Berufen – zum Beispiel aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, dem Sekretariat oder sogar aus handwerklichen Bereichen mit Büroanteil. Viele bringen folgende Stärken mit:
- Organisationstalent: Sie wissen, wie man Termine, Abläufe und Dokumente strukturiert.
- Kundenorientierung: Erfahrung im Umgang mit Kunden, Lieferanten oder internen Ansprechpartnern.
- IT-Grundkenntnisse: Sicherer Umgang mit MS Office, E-Mail und vielleicht sogar ersten ERP-Systemen.
- Motivation und Lernbereitschaft: Die meisten haben ein klares Ziel vor Augen und wollen sich weiterentwickeln.
- Kommunikationsfähigkeit: Quereinsteiger sind oft geübt darin, sich auf unterschiedliche Gesprächspartner einzustellen.
All das sind wichtige Grundlagen, auf denen du aufbauen kannst.
"Benefits sind kein Obstkorb. Frag deine Mitarbeiter, was sie wirklich brauchen. Meistens sind es Flexibilität und Wertschätzung — beides kostet nichts." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24
3. Was fehlt Quereinsteigern – und wie lange dauert die Einarbeitung?
Natürlich fehlen Quereinsteigern spezifische Fachkenntnisse, die eine klassische Ausbildung vermittelt, wie z. B. Buchhaltungsgrundlagen, rechtliche Grundlagen, Vertragswesen oder spezifische Softwarekenntnisse. Das heißt:
- Einarbeitungszeit: Plane mindestens 3 bis 6 Monate ein, in denen du deinen Quereinsteiger intensiv anleitest und unterstützt.
- Praktische Schulungen: Internes Training oder externe Seminare helfen, Wissenslücken zu schließen.
- Mentoring: Ein erfahrener Kollege als Ansprechpartner ist Gold wert.
- Geduld und Feedback: Erwarte keine Perfektion von Anfang an. Regelmäßige Gespräche zeigen, wo nachjustiert werden muss.
Je nach Vorwissen und Komplexität deiner Büroabläufe kann die Einarbeitungszeit variieren. Bei einfacheren Aufgaben, wie Terminplanung, Postbearbeitung oder Rechnungsprüfung, sind Quereinsteiger oft schneller einsatzfähig.
4. Fördermöglichkeiten nutzen – Kosten senken
Die gute Nachricht: Für die Einstellung und Qualifizierung von Quereinsteigern gibt es verschiedene staatliche Förderprogramme, die deinen Aufwand und die Kosten deutlich reduzieren können.
- Bildungsgutschein: Viele Quereinsteiger können mit einem Bildungsgutschein geförderte Kurse besuchen, um sich weiterzubilden.
- Eingliederungszuschuss: Die Agentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber finanziell, wenn sie Quereinsteiger einstellen und anlernen.
- Qualifizierungschancengesetz: Damit kannst du Weiterbildungen für deine Mitarbeiter fördern lassen.
- Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS): Damit können Quereinsteiger Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung wahrnehmen.
Sprich am besten mit deinem Arbeitsvermittler oder einer Beratung bei der Agentur für Arbeit, um die passenden Förderungen für deinen Betrieb zu finden.
5. So formulierst du deine Stellenanzeige richtig
Das Thema Quereinsteiger solltest du offen und klar kommunizieren. Damit findest du motivierte Kandidaten, die wissen, worauf sie sich einlassen:
- Verwende Formulierungen wie "Quereinsteiger willkommen" oder "Berufseinsteiger mit Motivation gesucht".
- Sei transparent bei den Anforderungen: „Vorkenntnisse in MS Office sind wünschenswert, aber keine Pflicht“.
- Betone die Einarbeitungszeit und Unterstützung: „Wir begleiten dich Schritt für Schritt“.
- Heb die Vorteile hervor: flexible Arbeitszeiten, flache Hierarchien, Entwicklungsmöglichkeiten.
- Nutze außerdem unsere Stellenanzeige Bürokaufmann/-frau — Quereinsteiger-freundliche Vorlage als praktischen Einstieg.
6. Typische Quereinsteiger-Herkunfteberufe
Viele Quereinsteiger als Bürokaufmann/-frau kommen aus Bereichen, die schon gewisse organisatorische oder kaufmännische Aufgaben enthalten:
- Einzelhandel – Erfahrung mit Warenwirtschaft und Kundenservice
- Hotellerie und Gastronomie – Buchungen, Rechnungen, Kundenkontakt
- Logistik und Spedition – Auftragsbearbeitung, Terminplanung
- Verwaltung in kleineren Unternehmen – Sekretariats- und Assistenzaufgaben
- Handwerksbetriebe – Büro- und Auftragskoordination
Auf diesen Grundlagen kannst du aufbauen, um deinen Quereinsteiger schnell fit zu machen.
Mehr zum Thema Gehalt
Was musst du Quereinsteigern als Bürokaufmann/-frau zahlen? Hier findest du eine Orientierung: Bürokaufmann/-frau Gehalt — was du Quereinsteigern zahlen solltest.
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FAQ – Häufige Fragen zum Quereinstieg als Bürokaufmann/-frau
Wie lange dauert die Einarbeitung eines Quereinsteigers im Büro?
Je nach Vorwissen und Aufgabenbereich solltest du mit mindestens 3 bis 6 Monaten rechnen, in denen der Quereinsteiger intensiv begleitet wird.
Welche Förderungen kann ich für Quereinsteiger nutzen?
Zum Beispiel Eingliederungszuschüsse, Bildungsgutscheine, das Qualifizierungschancengesetz oder AVGS. Am besten fragst du bei der Agentur für Arbeit nach.
Muss ich eine bestimmte Ausbildung verlangen?
Nein, gerade Quereinsteiger bringen oft andere wertvolle Fähigkeiten mit. Wichtig ist, dass sie motiviert sind und bereit, sich einzuarbeiten.
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