Was kostet ein/e speditionskauffrau-mann-logistik in frankfurt?
Von 40.000€ (Junior) bis 61.500€ (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 74.420€.

Junior Brutto/Jahr
40.000€Senior Brutto/Jahr
61.500€Median Brutto/Jahr (Mid-Level)
Gehaltsbänder speditionskauffrau-mann-logistik in frankfurt
Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick
Junior
0–2 Jahre Erfahrung
40.000€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
48.400€
Mid-Level
3–5 Jahre Erfahrung
47.500€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
57.480€
Senior
6+ Jahre Erfahrung
61.500€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
74.420€
Was treibt das Gehalt?
Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst
Berufserfahrung
Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.
Branche & Unternehmensgröße
FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.
Spezialisierung
Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.
Standortfaktor frankfurt
Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in frankfurt beeinflussen die Gehaltserwartungen.
TalentMatch24 Redaktion
Quick Check: Das kostet eine/n Speditionskauffrau/-mann Logistik in Frankfurt aktuell — von Einstieg bis Senior. Wenn du schnell ein Angebot bauen oder das Personalbudget planen willst, hier sind die Zahlen, klar und einsatzbereit. 📊
Was treibt das Gehalt?
Kurz und knapp: Erfahrung, Verantwortungsumfang und Spezialisierung. In Frankfurt zahlt der Markt für Speditionskauffrauen/-männer Logistik mehr, wenn sie:
- Leitung von Import-/Exportprozessen oder Gefahrgutabwicklung übernehmen
- ERP- oder TMS-Kenntnisse (Transport Management Systeme) mitbringen
- verhandlungsstarke Lieferanten- und Kundenkommunikation zeigen
- zusätzliche Aufgaben wie Routenoptimierung, Zollabwicklung oder Teamführung haben
Branchenfaktor: Luftfracht- und KEP-Dienstleister sowie internationale Speditionshäuser zahlen in der Regel über dem Median. Regionaler Mittelstand oder Single-Route-Speditionen eher am unteren Ende.
Standortfaktor Frankfurt
Frankfurt ist Logistik-Hub: Nähe zum Flughafen, viele internationale Verlader und dichte Konkurrenz um erfahrene Fachkräfte. Das treibt Gehälter insbesondere bei spezialisierten Profilen.
- Hohe Nachfrage nach Kandidaten mit Zoll-/Export-Know-how
- Mehr Senior-Positionen in internationalen Unternehmen
- Lebenshaltungskosten und Pendlerströme stabilisieren Mindestgehälter
Frankfurt im Bundesvergleich
Frankfurt liegt als Großstadt in der oberen Mitte der Gehaltslandschaft für Logistik-Profile. Vergleich:
- Großstädte mit starkem Luftfracht- oder Hafen-Bezug zahlen ähnlich oder teils höher.
- Innenländische Regionen zahlen oft konservativer — hier liegen Einstiegsgehälter tendenziell näher am unteren Band.
Wenn du jemanden wirklich schnell gewinnen willst, orientiere dich am empfohlenen "ideal"-Band: 47.500 € Brutto/Jahr.
Wettbewerbsfähiges Angebot gestalten
Gehalt ist Key, aber das Gesamtpaket entscheidet oft. Maßnahmen, die du kombinieren solltest:
- Boni oder leistungsabhängige Prämien — klar kommuniziert
- Flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Anteile (sofern sinnvoll)
- Weiterbildung: Zollkurse, TMS-Trainings oder Sprachkurse
- Zusatzleistungen: Fahrtkostenzuschuss, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge
Ein Angebot mit 47.500 € plus klarer Entwicklungsperspektive schlägt in Auswahlprozessen oft ein reines Gehaltsplus.
"Ich rate jedem Arbeitgeber: Schreib die Stellenanzeige so, wie du mit einem Freund über den Job reden würdest. Authentisch schlägt perfekt — jedes Mal." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24
Gehaltsentwicklung & Prognose
Die Entwicklung in der Logistik bleibt robust. Kurzfristig sorgen folgende Faktoren für Druck auf die Gehälter:
- Fachkräftemangel in spezialisierten Bereichen (Zoll, Luftfracht)
- Inflations- und Lohnanpassungen in der Branche
- Technologische Anforderungen (TMS, Digitalisierungs-Know-how)
Für deine Budgetplanung: Setze beim Mid-Level (47.500 €) eine moderate Steigerung ein, wenn du in 12–18 Monaten rekrutieren möchtest. Priorisiere Skill-Bonusse für spezielle Aufgaben statt pauschale Grundgehälter — das ist kosteneffizienter.
Gehaltsentwicklung (kurz erklärt)
- 2020–2022: Stabilisierung nach Tarifverhandlungen und Digitalisierungsschub
- 2022–2024: Leichter Anstieg bei Mid- und Senior-Profilen durch Nachfragesteigerung
- 2024–heute: Markt bleibt kompetitiv — Top-Talente fordern Senior-Band (61.500 €)
Praktische Checkliste für Recruiter & HR
- Stellenausschreibung: Nenne ein klares Gehaltsband (z. B. 40.000–61.500 €) und ergänze Komponenten (Bonus, Benefits)
- Interview: Prüfe TMS- und Zollkenntnisse gesondert — diese rechtfertigen oft einen höheren Einstiegslohn
- Budget: Berücksichtige Arbeitgeberkosten (z. B. Senior: 74.420 €/Jahr)
- Onboarding: Investiere in 3–6 Monate Einarbeitung, um Productivität schnell zu sichern
Interne Referenzen
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