Gehaltsanalyse 2026

Was kostet ein/e speditionskauffrau-mann-logistik in frankfurt?

Von 40.000 (Junior) bis 61.500 (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 74.420.

Junior bis Senior Gehaltsbänder im Überblick
Echte Arbeitgeberkosten inkl. Sozialabgaben
Standortfaktor und Bundesvergleich
speditionskauffrau-mann-logistik Gehalt in frankfurt

Junior Brutto/Jahr

40.000

Senior Brutto/Jahr

61.500
47.500

Median Brutto/Jahr (Mid-Level)

Gehaltsbänder speditionskauffrau-mann-logistik in frankfurt

Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick

Junior

0–2 Jahre Erfahrung

3.333/Monat

40.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

48.400

Median

Mid-Level

3–5 Jahre Erfahrung

3.958/Monat

47.500€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

57.480

Senior

6+ Jahre Erfahrung

5.125/Monat

61.500€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

74.420

Was treibt das Gehalt?

Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst

Berufserfahrung

Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.

Branche & Unternehmensgröße

FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.

Spezialisierung

Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.

Standortfaktor frankfurt

Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in frankfurt beeinflussen die Gehaltserwartungen.

TM

TalentMatch24 Redaktion

4 Min. LesezeitStand: März 2026

Quick Check: Das kostet eine/n Speditionskauffrau/-mann Logistik in Frankfurt aktuell — von Einstieg bis Senior. Wenn du schnell ein Angebot bauen oder das Personalbudget planen willst, hier sind die Zahlen, klar und einsatzbereit. 📊

Was treibt das Gehalt?

Kurz und knapp: Erfahrung, Verantwortungsumfang und Spezialisierung. In Frankfurt zahlt der Markt für Speditionskauffrauen/-männer Logistik mehr, wenn sie:

  • Leitung von Import-/Exportprozessen oder Gefahrgutabwicklung übernehmen
  • ERP- oder TMS-Kenntnisse (Transport Management Systeme) mitbringen
  • verhandlungsstarke Lieferanten- und Kundenkommunikation zeigen
  • zusätzliche Aufgaben wie Routenoptimierung, Zollabwicklung oder Teamführung haben

Branchenfaktor: Luftfracht- und KEP-Dienstleister sowie internationale Speditionshäuser zahlen in der Regel über dem Median. Regionaler Mittelstand oder Single-Route-Speditionen eher am unteren Ende.

Standortfaktor Frankfurt

Frankfurt ist Logistik-Hub: Nähe zum Flughafen, viele internationale Verlader und dichte Konkurrenz um erfahrene Fachkräfte. Das treibt Gehälter insbesondere bei spezialisierten Profilen.

  • Hohe Nachfrage nach Kandidaten mit Zoll-/Export-Know-how
  • Mehr Senior-Positionen in internationalen Unternehmen
  • Lebenshaltungskosten und Pendlerströme stabilisieren Mindestgehälter

Frankfurt im Bundesvergleich

Frankfurt liegt als Großstadt in der oberen Mitte der Gehaltslandschaft für Logistik-Profile. Vergleich:

  • Großstädte mit starkem Luftfracht- oder Hafen-Bezug zahlen ähnlich oder teils höher.
  • Innenländische Regionen zahlen oft konservativer — hier liegen Einstiegsgehälter tendenziell näher am unteren Band.

Wenn du jemanden wirklich schnell gewinnen willst, orientiere dich am empfohlenen "ideal"-Band: 47.500 € Brutto/Jahr.

Wettbewerbsfähiges Angebot gestalten

Gehalt ist Key, aber das Gesamtpaket entscheidet oft. Maßnahmen, die du kombinieren solltest:

  • Boni oder leistungsabhängige Prämien — klar kommuniziert
  • Flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Anteile (sofern sinnvoll)
  • Weiterbildung: Zollkurse, TMS-Trainings oder Sprachkurse
  • Zusatzleistungen: Fahrtkostenzuschuss, Jobticket, betriebliche Altersvorsorge

Ein Angebot mit 47.500 € plus klarer Entwicklungsperspektive schlägt in Auswahlprozessen oft ein reines Gehaltsplus.

"Ich rate jedem Arbeitgeber: Schreib die Stellenanzeige so, wie du mit einem Freund über den Job reden würdest. Authentisch schlägt perfekt — jedes Mal." — Yamina Siracusa, HR-Spezialistin bei TalentMatch24

Gehaltsentwicklung & Prognose

Die Entwicklung in der Logistik bleibt robust. Kurzfristig sorgen folgende Faktoren für Druck auf die Gehälter:

  • Fachkräftemangel in spezialisierten Bereichen (Zoll, Luftfracht)
  • Inflations- und Lohnanpassungen in der Branche
  • Technologische Anforderungen (TMS, Digitalisierungs-Know-how)

Für deine Budgetplanung: Setze beim Mid-Level (47.500 €) eine moderate Steigerung ein, wenn du in 12–18 Monaten rekrutieren möchtest. Priorisiere Skill-Bonusse für spezielle Aufgaben statt pauschale Grundgehälter — das ist kosteneffizienter.

Gehaltsentwicklung (kurz erklärt)

  • 2020–2022: Stabilisierung nach Tarifverhandlungen und Digitalisierungsschub
  • 2022–2024: Leichter Anstieg bei Mid- und Senior-Profilen durch Nachfragesteigerung
  • 2024–heute: Markt bleibt kompetitiv — Top-Talente fordern Senior-Band (61.500 €)

Praktische Checkliste für Recruiter & HR

  • Stellenausschreibung: Nenne ein klares Gehaltsband (z. B. 40.000–61.500 €) und ergänze Komponenten (Bonus, Benefits)
  • Interview: Prüfe TMS- und Zollkenntnisse gesondert — diese rechtfertigen oft einen höheren Einstiegslohn
  • Budget: Berücksichtige Arbeitgeberkosten (z. B. Senior: 74.420 €/Jahr)
  • Onboarding: Investiere in 3–6 Monate Einarbeitung, um Productivität schnell zu sichern

Interne Referenzen

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