Gehaltsanalyse 2026

Was kostet ein/e pflegefachkraft in ulm?

Von 42.500 (Junior) bis 65.500 (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 79.260.

Junior bis Senior Gehaltsbänder im Überblick
Echte Arbeitgeberkosten inkl. Sozialabgaben
Standortfaktor und Bundesvergleich
pflegefachkraft Gehalt in ulm

Junior Brutto/Jahr

42.500

Senior Brutto/Jahr

65.500
50.500

Median Brutto/Jahr (Mid-Level)

Gehaltsbänder pflegefachkraft in ulm

Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick

Junior

0–2 Jahre Erfahrung

3.542/Monat

42.500€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

51.420

Median

Mid-Level

3–5 Jahre Erfahrung

4.208/Monat

50.500€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

61.100

Senior

6+ Jahre Erfahrung

5.458/Monat

65.500€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

79.260

Was treibt das Gehalt?

Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst

Berufserfahrung

Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.

Branche & Unternehmensgröße

FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.

Spezialisierung

Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.

Standortfaktor ulm

Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in ulm beeinflussen die Gehaltserwartungen.

TM

TalentMatch24 Redaktion

4 Min. LesezeitStand: März 2026

Hör auf, nach dem Einhorn zum Schnäppchenpreis zu suchen. Gute Pflegefachkräfte sind knapp. Wenn du Bewerber nur am niedrigsten Stundenlohn misst, verlierst du sie an schnellere, besser ausgestattete Arbeitgeber. Zeit für Klartext: was kostet eine Pflegefachkraft in Ulm tatsächlich — und wie planst du dein Budget strategisch?

Was treibt das Gehalt?

  • Erfahrung & Verantwortung: Juniore übernehmen oft Schichtarbeit und routinierte Aufgaben. Senior-Fachkräfte tragen Stationsleitung, Fachweiterbildungen oder besondere medizinische Verantwortung — das spiegelt sich direkt in den Bändern (42.500 €, 50.500 €, 65.500 €).
  • Fachliche Spezialisierung: Intensivpflege, Anästhesie oder Wundmanagement erhöhen die Marktwert‑Spanne deutlich.
  • Arbeitgeberstruktur: Kliniken zahlen oft strukturierter (Tarife, Zulagen). Pflegedienste und private Einrichtungen variieren stärker.
  • Schicht- und Wochenendmodelle: Nacht- und Wochenenddienste beeinflussen das Angebot und damit das geforderte Gehalt.

Standortfaktor Ulm

Ulm ist eine mittelgroße süddeutsche Stadt mit solidem Gesundheitssektor. Kliniken, Reha‑Zentren und ambulante Dienste konkurrieren um dieselben Fachkräfte. Das bedeutet:

  • Hohe Nachfrage nach Spezialisten in Intensiv- und Akutpflege.
  • Regionale Pendlerströme: Bewerber aus Umgebung sind verfügbar, erwarten aber marktfähige Konditionen.
  • Für Ulm-relevante Budgets: plane realistisch mit den angegebenen Arbeitgeberkosten (z. B. Mid-Level: 61.100 € pro Jahr).

Ulm im Bundesvergleich

Statt Zahlen zu anderen Städten zu erfinden: Ulm bewegt sich in Baden‑Württemberg im Wettbewerbsfeld zwischen großen Universitätsstädten und ländlichen Regionen. Das Ergebnis: du brauchst ein Angebot, das sowohl beim Gehalt (z. B. Mid-Level 50.500 €) als auch beim Gesamtpaket konkurrenzfähig ist. Für tiefergehende Vergleiche empfehlen wir regionale Benchmarks und unsere anderen Gehaltsseiten:

  • Ankertext

Wettbewerbsfähiges Angebot gestalten

Gehalt ist nur Teil der Entscheidung. Besonders in der Pflege zählen sekundäre Konditionen mehr als in vielen anderen Branchen. Baue dein Angebot so, dass es im Kopf und im Alltag gewinnt:

Essentielle Benefits für Pflegefachkräfte

  • Planbare Dienstpläne: feste Schichtmuster, Schichttausch‑Tools.
  • Weiterbildung: Fortbildungen, Kostenübernahme für Fachweiterbildungen.
  • Work‑Life‑Balance: Teilzeitmodelle, Rückkehrprogramme nach Elternzeit.
  • Finanzielle Extras: Schichtzulagen, Bonuszahlungen, Fahrtkostenzuschüsse.
  • Gesundheitsangebote: Betriebliches Gesundheitsmanagement, physio‑ oder psychologische Unterstützung.

Ein Beispiel: Ein Mid‑Level-Angebot mit 50.500 € Brutto/Jahr kombiniert mit planbaren Diensten und einer jährlichen Fortbildungszusage wirkt oft attraktiver als ein reines Senior‑Gehaltsversprechen ohne Entwicklungsperspektive.

Benefits-Block — Was zählt bei Pflegefachkräften?

  • Sichere, planbare Schichten
  • Wertschätzende Führung und Zeit für Pflege
  • Weiterbildung und Karrierepfade (z. B. Praxisanleiter/in, Stationsleitung)
  • Konkrete Zuschläge für Nacht- und Wochenenddienste
  • Schnelle Bewerberkommunikation (Antwort < 48 h) — oft entscheidend

Wenn du Zeit, Entwicklung und monetäre Anerkennung kombinierst, hebst du dich vom Wettbewerb ab.

Gehaltsentwicklung & Prognose

Die Pflegebranche bleibt beschäftigungsintensiv. Kurzfristig erwarten wir eher moderate, aber stabile Steigerungen durch Fachkräftemangel und Tarifverhandlungen. Für Ulm heißt das: Budgetiere konservativ mit den vorliegenden Bändern, überprüfe aber halbjährlich deine Angebote im Markt. Praxisempfehlung:

  • Starte Einstiegsangebote bei Junior 42.500 €.
  • Setze Mid-Level bei 50.500 € an — das ist der Marktmedian.
  • Senior-Profile planst du mit 65.500 € und entsprechenden Arbeitgeberkosten.

Weitere Benchmarks und Berufsfelder findest du auf unseren Vergleichsseiten:

Wenn du aktiv rekrutierst, haben wir einen spezialisierten Recruiting-Guide:

Pflegefachkraft in Ulm einstellen

Fazit

Kurz zusammengefasst: plane realistisch mit den vorliegenden Bändern (42.500 €, 50.500 €, 65.500 €), nutze die Arbeitgeberkosten (51.420 €, 61.100 €, 79.260 €) für Budgetfreigaben und bau ein Gesamtpaket, das Dienstplanung, Entwicklung und schnelle Kommunikation kombiniert. So gewinnst du in Ulm die Fachkräfte, die du brauchst.

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