Was kostet ein/e landwirt-in in ulm?
Von 38.500€ (Junior) bis 61.500€ (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 74.420€.

Junior Brutto/Jahr
38.500€Senior Brutto/Jahr
61.500€Median Brutto/Jahr (Mid-Level)
Gehaltsbänder landwirt-in in ulm
Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick
Junior
0–2 Jahre Erfahrung
38.500€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
46.580€
Mid-Level
3–5 Jahre Erfahrung
47.500€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
57.480€
Senior
6+ Jahre Erfahrung
61.500€ brutto/Jahr
Arbeitgeberkosten/Jahr
74.420€
Was treibt das Gehalt?
Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst
Berufserfahrung
Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.
Branche & Unternehmensgröße
FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.
Spezialisierung
Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.
Standortfaktor ulm
Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in ulm beeinflussen die Gehaltserwartungen.
TalentMatch24 Redaktion
Standort-Analyse: Ulm ist eine mittelgroße, agrarnahe Stadt in Baden-Württemberg — mitten zwischen ländlichen Betrieben und industriellen Abnehmern. Das schafft eine hohe Nachfrage nach praktischen, qualifizierten Landwirt/innen, aber auch Preisdruck durch regionale Konkurrenz. Wenn du eine Stelle besetzen willst, musst du das lokal differenziert angehen.
In dieser Seite fassen wir zusammen, welche Gehaltsbänder du für Landwirt/innen in Ulm rechnen musst, welche Faktoren die Bezahlung treiben und wie du mit knappem Budget trotzdem attraktiver für Kandidaten wirst.
Was treibt das Gehalt?
- Erfahrung & Verantwortung: Senior-Rollen mit Betriebsleitung oder mehreren Verantwortungsbereichen rechtfertigen die 61.500 € Brutto/Jahr.
- Produktionszweig: Pflanzenbau, Viehzucht oder spezialisierte Bio-Betriebe haben unterschiedliche Margen — das beeinflusst die Zahlungsbereitschaft.
- Maschinen- und Technikkenntnis: Wer Traktoren, GPS-Lenkung oder automatische Fütterungssysteme sicher bedient, erhält häufiger Mid-Level- bis Senior-Vergütung (47.500 € bzw. 61.500 € Brutto/Jahr).
- Saisonale Schwankungen & Erntepeak: Saisonale Spitzen können zusätzlich mit Boni geregelt werden; das feste Gehalt bleibt aber Grundlage.
- Regionale Besonderheiten: Nähe zu Verarbeitern oder Hofläden erhöht oft die Zahlungsbereitschaft.
Standortfaktor Ulm
Ulm liegt strategisch: kurze Wege zu Zulieferern und zu Absatzmärkten in Süddeutschland. Das macht es für Bewerber attraktiv, erhöht aber gleichzeitig die Konkurrenz mit Landwirten in der Umgebung. Für dich als Arbeitgeber heißt das: Du konkurrierst nicht nur lokal, sondern auch mit Betrieben in der Region, die ähnliche Gehälter zahlen.
Praktisch heißt das: Für Einsteiger budgetierst du 38.500 € Brutto/Jahr (Arbeitgeberkosten 46.580 €/Jahr). Für erfahrene Fachkräfte sind 47.500 € Brutto/Jahr (Arbeitgeberkosten 57.480 €/Jahr) realistisch. Wenn du eine Führungskraft suchst, plane 61.500 € Brutto/Jahr (Arbeitgeberkosten 74.420 €/Jahr).
Ulm im Bundesvergleich
Ulm ist teurer als viele ländliche Regionen im Osten, aber günstiger als Ballungszentren in Südwesten wie Stuttgart. Die Zahlen oben spiegeln diese mittlere Position wider: Sie sind attraktiv genug, um Kandidaten aus umliegenden Landkreisen anzuziehen, liegen aber unter Großstadtspitzen.
Vergleiche intern mit anderen Berufsfeldern auf unseren Seiten: Ankertext, , . Wenn du konkret rekrutieren willst: Landwirt/in in Ulm einstellen.
Wettbewerbsfähiges Angebot gestalten
Gehalt allein entscheidet selten. Kandidaten achten aufs Gesamtpaket. Das kannst du bieten:
- Flexible Arbeitszeitmodelle — Schichtpläne mit klaren Freizeiten sind ein großer Hebel.
- Leistungsboni — Ernteboni oder Prämien für Gesundheit/Unfallfreiheit ergänzen das Basisgehalt.
- Weiterbildung — Fahrerschulungen, Maschinentrainings, Ausbildungskostenzuschüsse.
- Unterkunft & Mobilität — Bei knapper Ortswahl: Wohnzuschuss oder Dienstwagen erleichtern die Entscheidung.
- Arbeitsklima & Perspektive — Übernahmechancen, Verantwortungsaufbau und klare Karrierepfade.
Recruiting-Tipps — Was tun bei knappem Budget?
- Priorisieren: Budgetiere statt sofort auf Senior-Level lieber Mid-Level (47.500 € Brutto/Jahr) und investiere in Einarbeitung und Ausbildung.
- Variable Komponenten: Biete geringfügig niedrigeren Fixlohn, aber attraktive Boni bei Ernteerfolgen oder Produktivitätssteigerungen.
- Non-monetäre Vorteile: Weiterbildungen, Unterkunftslösungen oder flexible Wochenenden sind oft entscheidend.
- Active Sourcing: Kontaktiere Kandidaten direkt — das Zitat unten trifft es genau.
"Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich gedreht. Es reicht nicht mehr, eine Stelle zu schalten und zu warten. Du musst aktiv auf Kandidaten zugehen — und das geht nur mit den richtigen Tools." — Benjamin Gomes, Gründer von TalentMatch24
Gehaltsentwicklung & Prognose
Konkrete historische Werte variieren nach Betrieb und Segment. Generell beobachten wir für landwirtschaftliche Fachkräfte in Süddeutschland in den letzten 3–5 Jahren einen anhaltenden Aufwärtstrend, getrieben durch Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Technikkenntnisse und höhere Betriebskosten.
Momentan liegt das Mittelfeld bei 47.500 € Brutto/Jahr (Mid-Level). Für Planungen heißt das: Budgetiere konservativ mit den aktuellen Bändern (38.500 € / 47.500 € / 61.500 €) und setze bei längeren Einstellprozessen kleine jährliche Anpassungen ein, um marktgerecht zu bleiben.
FAQ
Fazit
Für Ulm gilt: Plane realistisch und regional differenziert. Die Bandbreite für Landwirt/innen läuft aktuell von 38.500 € Brutto/Jahr (Junior) über 47.500 € Brutto/Jahr (Mid-Level) bis 61.500 € Brutto/Jahr (Senior). Arbeitgeberkosten sind entsprechend 46.580 €/Jahr, 57.480 €/Jahr und 74.420 €/Jahr.
Häufig gestellte Fragen
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