Gehaltsanalyse 2026

Was kostet ein/e Hebamme/Entbindungspfleger in Hamburg?

Von 38.400 (Junior) bis 54.000 (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 64.800.

Junior bis Senior Gehaltsbänder im Überblick
Echte Arbeitgeberkosten inkl. Sozialabgaben
Standortfaktor und Bundesvergleich
Hebamme/Entbindungspfleger Gehalt in Hamburg

Junior Brutto/Jahr

38.400

Senior Brutto/Jahr

54.000
45.600

Median Brutto/Jahr (Mid-Level)

Gehaltsbänder Hebamme/Entbindungspfleger in Hamburg

Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick

Junior

0–2 Jahre Erfahrung

3.200/Monat

38.400€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

46.368

Median

Mid-Level

3–5 Jahre Erfahrung

3.800/Monat

45.600€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

54.912

Senior

6+ Jahre Erfahrung

4.500/Monat

54.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

64.800

Was treibt das Gehalt?

Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst

Berufserfahrung

Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.

Branche & Unternehmensgröße

FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.

Spezialisierung

Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.

Standortfaktor Hamburg

Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in Hamburg beeinflussen die Gehaltserwartungen.

TM

TalentMatch24 Redaktion

3 Min. LesezeitStand: März 2026

Die Realität auf dem Arbeitsmarkt hat sich gedreht: Bewerber wählen heute den Arbeitgeber, nicht umgekehrt. Die Frage "Was kostet eine/n Hebamme/Entbindungspfleger in Hamburg?" hat eine neue Dringlichkeit erhalten. Wenn du in der Lage sein möchtest, die besten Talente zu gewinnen, musst du wissen, welche Gehälter tatsächlich nötig sind, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Was treibt das Gehalt?

Die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger in Hamburg sind von mehreren Faktoren abhängig:

  • Erfahrung: Je mehr Erfahrung, desto höher das Gehalt. Junior-Positionen sind oft nur der Einstieg.
  • Branche: Private Kliniken können höhere Gehälter zahlen als öffentliche Einrichtungen.
  • Unternehmensgröße: Größere Gesundheitseinrichtungen haben oft mehr Budget für Personal.
  • Spezialisierung: Hebammen mit speziellen Qualifikationen oder Zusatzqualifikationen erzielen höhere Gehälter.

Standortfaktor Hamburg

Hamburg ist nicht nur eine der größten Städte Deutschlands, sondern auch ein wichtiger Standort im Gesundheitswesen. Die Wettbewerbsdichte ist hoch, und die Lebenshaltungskosten sind entsprechend. Das bedeutet, dass Kandidaten in der Regel Gehälter erwarten, die diesen Faktoren Rechnung tragen. Wenn dein Gehaltsangebot nicht marktgerecht ist, wird es schwierig, geeignete Bewerber zu finden.

Hamburg im Bundesvergleich

Im Vergleich zu anderen Städten in Deutschland liegt Hamburg im oberen Preissegment, was die Gehälter für Hebammen angeht. In Städten wie Berlin oder Leipzig sind die Gehälter oftmals niedriger, während München oder Frankfurt ähnlich hohe Gehälter aufweisen. Es lohnt sich, die regionalen Unterschiede zu berücksichtigen, um die eigenen Angebote entsprechend anzupassen.

So gestaltest du ein wettbewerbsfähiges Angebot

Ein attraktives Grundgehalt ist wichtig, aber nicht alles. Hier einige Tipps, wie du dein Angebot aufwerten kannst:

  • Benefits: Biete zusätzliche Leistungen wie Gesundheitsprogramme oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung an.
  • Boni: Leistungsabhängige Boni oder Prämien können die Attraktivität deines Angebots steigern.
  • Flexibilität: Flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice-Optionen können entscheidend sein.
  • Entwicklungsperspektiven: Investiere in die Weiterbildung deiner Mitarbeiter, um ihre Karrierechancen zu erhöhen.

Gehaltsentwicklung & Prognose

Die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger in Hamburg werden voraussichtlich steigen, da der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zunimmt. In den nächsten 2-3 Jahren solltest du mit einer Steigerung von etwa 3-5% pro Jahr rechnen. Plane dein Budget entsprechend, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Die Gesamtkosten für eine/n Hebamme/Entbindungspfleger betragen etwa 20-21% mehr als das Brutto-Gehalt, was die Arbeitgeberanteile für Sozialversicherungen umfasst.
Für Junior-Positionen solltest du mit mindestens 3.200 € brutto pro Monat rechnen, um geeignete Kandidaten anzusprechen.
In der Regel sind die Gehälter in privaten Kliniken höher, da diese oft flexiblere Budgetstrukturen haben.
Eine unbesetzte Stelle kann nicht nur zu erhöhten Personalkosten führen, sondern auch zu einem Rückgang der Patientenzufriedenheit und damit verbundenen finanziellen Einbußen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf mindestens 15.000 – 20.000 € pro Monat, wenn man Entgang von Einnahmen und mögliche Überstunden für das verbleibende Personal berücksichtigt.
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