Gehaltsanalyse 2026

Was kostet ein/e Hebamme/Entbindungspfleger in Dresden?

Von 33.600 (Junior) bis 50.400 (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 60.800.

Junior bis Senior Gehaltsbänder im Überblick
Echte Arbeitgeberkosten inkl. Sozialabgaben
Standortfaktor und Bundesvergleich
Hebamme/Entbindungspfleger Gehalt in Dresden

Junior Brutto/Jahr

33.600

Senior Brutto/Jahr

50.400
42.000

Median Brutto/Jahr (Mid-Level)

Gehaltsbänder Hebamme/Entbindungspfleger in Dresden

Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick

Junior

0–2 Jahre Erfahrung

2.800/Monat

33.600€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

40.500

Median

Mid-Level

3–5 Jahre Erfahrung

3.500/Monat

42.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

50.700

Senior

6+ Jahre Erfahrung

4.200/Monat

50.400€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

60.800

Was treibt das Gehalt?

Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst

Berufserfahrung

Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.

Branche & Unternehmensgröße

FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.

Spezialisierung

Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.

Standortfaktor Dresden

Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in Dresden beeinflussen die Gehaltserwartungen.

TM

TalentMatch24 Redaktion

3 Min. LesezeitStand: März 2026

Hör auf, nach dem Einhorn zum Schnäppchenpreis zu suchen. Es existiert nicht. Reden wir lieber über reale Marktwerte. In einer Zeit, in der Fachkräfte rar sind, musst du wissen, was eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger in Dresden wirklich verdient. Wenn du nicht konkurrenzfähig bist, riskierst du leere Postfächer und abwandernde Kandidaten.

Was treibt das Gehalt?

Die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger sind von mehreren Faktoren abhängig:

  • Erfahrung: Je mehr Erfahrung, desto höher das Gehalt. Junior-Positionen sind oft Einsteiger, während Senior-Positionen umfassende Erfahrung und Verantwortung mitbringen.
  • Branche: Das Gesundheitswesen setzt höhere Standards, sowohl hinsichtlich der Qualifikation als auch der Vergütung. Im Vergleich zu anderen Branchen wie Bildung oder Sozialarbeit sind die Gehälter hier meist attraktiver.
  • Unternehmensgröße: Größere Kliniken oder Krankenhäuser können oft höhere Gehälter zahlen als kleinere Einrichtungen.
  • Spezialisierung: Hebammen mit speziellen Qualifikationen (z.B. in der Neonatologie) können höhere Gehälter fordern.

Standortfaktor Dresden

Dresden bietet eine attraktive Lebensqualität, was es zu einem gefragten Standort für Fachkräfte im Gesundheitswesen macht. Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu Städten wie München oder Frankfurt moderat, was für Kandidaten oft ein Pluspunkt ist. Dennoch sind die Gehälter nicht so hoch wie in den Metropolen, was bedeutet, dass du hier mit einem wettbewerbsfähigen Angebot punkten musst.

Dresden im Bundesvergleich

Wie schneiden die Gehälter in Dresden im Vergleich zu anderen deutschen Städten ab? Hier einige relevante Vergleiche:

  • Berlin: Durchschnittlich 10-15% höhere Gehälter.
  • Leipzig: Ähnliches Gehaltsniveau, aber weniger Wettbewerbsdruck.
  • München: Deutlich höhere Gehälter, jedoch auch wesentlich höhere Lebenshaltungskosten.

So gestaltest du ein wettbewerbsfähiges Angebot

Nicht nur das Grundgehalt ist entscheidend. Du musst ein Gesamtpaket schnüren, das Talente anspricht:

  • Benefits: Zusätzliche Leistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsprogramme oder Fortbildungsmöglichkeiten.
  • Boni: Leistungsbezogene Boni können Anreize schaffen.
  • Flexibilität: Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten sind heute mehr denn je gefragt.

Gesamtkosten-Rechner

Um die Kosten für einen Hebamme/Entbindungspfleger zu berechnen, solltest du folgende Punkte berücksichtigen:

  • Bruttogehalt: Das, was auf dem Vertrag steht.
  • Arbeitgeberanteil Sozialversicherungen: In der Regel 20-21% des Bruttogehalts.
  • Benefits: Je nach Angebot können diese die Gesamtkosten erheblich erhöhen.

Beispielrechnung:

Für einen Mid-Level-Entbindungspfleger mit 3.500 € Brutto/Monat:

  • Brutto/Jahr: 42.000 €
  • AG-Anteil: ca. 8.400 €
  • Gesamtkosten: 50.400 € (ohne Benefits)

Gehaltsentwicklung & Prognose

Die Nachfrage nach Hebammen und Entbindungspflegern wird in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen. Daher ist mit einer moderaten Gehaltssteigerung zu rechnen. Plane in deinem Budget für die nächsten 2-3 Jahre eine jährliche Steigerung von etwa 3-5% ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Die Gesamtkosten setzen sich aus dem Bruttogehalt und den Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung zusammen, die etwa 20-21% betragen.
Für Junior-Positionen solltest du mindestens 2.800 € Brutto/Monat einplanen, um attraktive Kandidaten zu gewinnen.
Benefits gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ein attraktives Gesamtpaket kann entscheidend sein, um Talente zu gewinnen und zu halten.
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