Gehaltsanalyse 2026

Was kostet ein/e Hebamme/Entbindungspfleger in Berlin?

Von 42.000 (Junior) bis 54.000 (Senior) brutto pro Jahr. Dazu kommen Arbeitgeberkosten von bis zu 65.040.

Junior bis Senior Gehaltsbänder im Überblick
Echte Arbeitgeberkosten inkl. Sozialabgaben
Standortfaktor und Bundesvergleich
Hebamme/Entbindungspfleger Gehalt in Berlin

Junior Brutto/Jahr

42.000

Senior Brutto/Jahr

54.000
48.000

Median Brutto/Jahr (Mid-Level)

Gehaltsbänder Hebamme/Entbindungspfleger in Berlin

Brutto-Jahresgehalt und echte Arbeitgeberkosten auf einen Blick

Junior

0–2 Jahre Erfahrung

3.500/Monat

42.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

50.520

Median

Mid-Level

3–5 Jahre Erfahrung

4.000/Monat

48.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

57.600

Senior

6+ Jahre Erfahrung

4.500/Monat

54.000€ brutto/Jahr

Arbeitgeberkosten/Jahr

65.040

Was treibt das Gehalt?

Diese Faktoren bestimmen, was du als Arbeitgeber budgetieren musst

Berufserfahrung

Seniors verlangen bis zu doppelt so viel wie Junioren — plane Stufenmodelle ein.

Branche & Unternehmensgröße

FinTech, Pharma und Konzerne zahlen mehr als Mittelstand oder Agentur.

Spezialisierung

Nischen-Skills (KI, Cloud, SAP) treiben die Marktpreise überproportional.

Standortfaktor Berlin

Lebenshaltungskosten und Wettbewerbsdichte in Berlin beeinflussen die Gehaltserwartungen.

TM

TalentMatch24 Redaktion

3 Min. LesezeitStand: März 2026

Was kostet eine unbesetzte Stelle als Hebamme oder Entbindungspfleger in Berlin wirklich? Die Antwort ist alarmierend: Je nach Klinik oder Einrichtung kann dies schnell in die Tausende gehen. Ein marktfähiges Gehalt ist nicht nur eine Frage der Attraktivität für Talente, sondern auch eine Kostenfrage. Leere Stellen führen zu Überlastung des bestehenden Personals und einer Abnahme der Servicequalität. Ein gut kalkuliertes Gehalt kann hier verhindern, dass dir die Top-Kandidaten weglaufen.

Was treibt das Gehalt?

Die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger in Berlin sind von mehreren Faktoren abhängig. Zum einen spielt die Berufserfahrung eine entscheidende Rolle. Je mehr Erfahrung ein Bewerber hat, desto mehr kann er auch verlangen. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen den öffentlichen und privaten Einrichtungen, wobei private Kliniken oft höhere Gehälter anbieten.

Ein weiterer Einflussfaktor ist die Spezialisierung. Hebammen, die zusätzliche Qualifikationen oder Fachkenntnisse in Bereichen wie Geburtsvorbereitung oder Stillberatung haben, können ebenfalls höhere Gehälter erwarten. Auch die Unternehmensgröße hat Einfluss: Größere Kliniken bieten oft bessere Vergütungen und zusätzliche Benefits.

Standortfaktor Berlin

Berlin hat einen dynamischen Arbeitsmarkt, und die Nachfrage nach qualifizierten Hebammen und Entbindungspflegern steigt kontinuierlich. Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu anderen Großstädten im DACH-Raum moderat, was den Standort für viele Bewerber attraktiv macht. Dennoch sollte man bedenken, dass die Konkurrenz um Fachkräfte hoch ist. Daher ist ein wettbewerbsfähiges Gehalt von entscheidender Bedeutung.

Berlin im Bundesvergleich

In einem Bundesvergleich liegt Berlin im Mittelfeld, was die Gehälter für Hebammen betrifft. Städte wie München oder Frankfurt zahlen in der Regel höhere Gehälter, während in kleineren Städten, wie beispielsweise Leipzig oder Dresden, oft niedrigere Vergütungen gezahlt werden. Für viele Talente ist Berlin trotzdem eine attraktive Wahl, nicht nur wegen des Gehalts, sondern auch aufgrund der Lebensqualität und der kulturellen Angebote.

So gestaltest du ein wettbewerbsfähiges Angebot

Ein attraktives Gehalt allein reicht nicht aus, um die besten Talente zu gewinnen. Daher sollten HR-Leiter und Recruiter auch andere Faktoren in Betracht ziehen. Flexible Arbeitszeiten, zusätzliche Urlaubstage oder ein gutes Fortbildungsangebot sind nur einige der Benefits, die potenzielle Mitarbeiter anziehen können. Auch Remote- oder Hybrid-Arbeitsmodelle können in Betracht gezogen werden. Hierbei stellt sich die Frage: Zahlen Unternehmen in Berlin weniger, wenn die Rolle remote ist? Oftmals wird in diesen Fällen das Gehalt leicht angepasst, jedoch sollte die Gesamtattraktivität des Angebots im Fokus bleiben.

Gehaltsentwicklung & Prognose

In den letzten 3-5 Jahren haben sich die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger kontinuierlich erhöht. Ein Anstieg von etwa 5-10% ist in vielen Einrichtungen zu beobachten. In den kommenden Jahren ist mit einer weiteren Steigerung zu rechnen, da die Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich weiter zunimmt. Unternehmen sollten ihre Gehaltsstrukturen regelmäßig überprüfen und anpassen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Die Gesamtkosten für einen Arbeitgeber liegen in der Regel 20-21% über dem Bruttogehalt, da Sozialversicherungsbeiträge und andere Arbeitgeberanteile berücksichtigt werden müssen.
Für Hebammen und Entbindungspfleger in Berlin solltest du mindestens mit einem Gehalt von 3.500 € brutto pro Monat rechnen, um qualifizierte Kandidaten anzuziehen.
Benefits sind extrem wichtig, insbesondere in einem wettbewerbsintensiven Markt. Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein gutes Arbeitsklima können entscheidend sein, um Talente zu gewinnen.
Die Gehälter für Hebammen und Entbindungspfleger sind in den letzten 3-5 Jahren um etwa 5-10% gestiegen, und dieser Trend wird voraussichtlich anhalten.
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